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Köln hätte Düsseldorf Ed Sheeran gerne abgejagt

Open-Air-Konzert : Köln hätte Düsseldorf Ed Sheeran gerne abgejagt

Das Ed-Sheeran-Konzert hätte beinahe auch der Städtekonkurrenz zwischen Düsseldorf und Köln neue Impulse verliehen.

Die Stadt Köln hat jedenfalls, als sich in Düsseldorf größere Probleme abzeichneten, beim Veranstalter FKP Scorpio angefragt, ob er mit dem Konzert nicht nach Köln umziehen wolle. Dies bestätigt die Kölner Stadtspitze unserer Redaktion. In der Nachbarstadt gibt es mit den Jahnwiesen gleich neben dem Fußballstadion ein geeignetes Gelände, auf dem bereits Robbie Williams vor 80.000 Menschen auftrat. Als 2015 AC/DC dort rockte, wurde die Genehmigung jedoch gegen den Willen der Unteren Landschaftsbehörde erteilt, was auch zu kritischen Worten vor dem Verwaltungsgericht führte. Der Haken: Die Jahnwiesen liegen im Landschaftsschutzgebiet.

In Köln fand man jetzt jedoch die Perspektive so attraktiv, der Landeshauptstadt eins auszuwischen, dass man einen neuen Anlauf für die Jahnwiesen als Konzertareal genommen hätte. Die politische Mehrheit dafür, heißt es aus Köln selbstbewusst, hätte man zustandebekommen. Der zeitliche Rahmen war am Ende für das am 22. Juli geplante Konzert jedoch zu eng gesteckt. Auch andere mögliche Ausweich-Spielorte dürften am Zeitdruck scheitern - der Veranstalter muss auf Düsseldorf hoffen.

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Die Grünen haben derweil bis Montag Zeit zu entscheiden, ob sie das Konzert doch noch ermöglichen wollen. Dann trifft sich die Ratsfraktion. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) soll zu umfangreichen Zugeständnissen bereit sein, andererseits müssen die Ratsleute angesichts der Baumfällungen die Wut ihrer Basis fürchten. Die Chancen für ein Ja seien eher gering, ist zu hören.