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Einkaufsstraße der Superlative: Kö ist Deutschlands Luxusmeile

Einkaufsstraße der Superlative : Kö ist Deutschlands Luxusmeile

Die meisten Passanten in der Stunde und die meisten Luxus-Markengeschäfte: Düsseldorfs Nobelmeile untermauert laut einer neuen Studie seine Ausnahmestellung. In 2009 kommt der Totalumbau der Kö-Galerie hinzu.

Die Königsallee ist unter Deutschlands Luxus-Einkaufsstraßen die Nummer eins. Mit 6100 Passanten in Spitzenzeiten ist sie die mit deutlichem Abstand meistbesuchte Luxuslage in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Kemper's Jones Lang LaSalle unter den Top-Lagen in Deutschland.

Die hohe Frequenz ist die besondere Stärke der Kö und macht sie in Deutschland einzigartig. Nur die Frankfurter Goethestraße kann mit bis zu 3500 Personen pro Stunden halbwegs mithalten. Die anderen Luxus-Lagen in Berlin, München und Hamburg kommen nur auf Werte zwischen 1000 und 2000 Passanten pro Stunde, heißt es in der Kemper's-Studie.

Die Kö weist im Vergleich der deutschen Luxus-Lagen die meisten Mono-Label-Stores internationaler Topmarken auf. 40 Prozent der knapp 110 Geschäfte mit direkter Kö-Front sind aus Modemagazinen bekannte Luxus-Anbieter. Düsseldorfs Flaniermeile überzeugt dabei mit der größten Markenkompetenz im Bereich Textilien. Zudem biete sie eine überdurchschnittlich große Palette an lokalen Luxus-Anbietern.

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Im Bereich zwsichen Bahn- und Grünstraße öffnet sich die Kö seit einiger Zeit jüngeren Markengeschäften wie H&M, Esprit oder COS. Laut Kemper's folgt die Lage damit dem internationalen Trend. Allein in den vergangenen fünf Jahren konnte die Passantenfrequenz so um rund 25 Prozent gesteigert werden. Neu in 2008 sind Bucherer, Calvin Klein, Escada, Hugo Boss und Tiffany dazu gekommen, Hermés feierte eine Wiedereröffnung auf komplett renovierter Fläche. Ab 2009 wird die Kö-Galerie völlig neu gestaltet.

Die Mietpreise in den deutschen Luxus-Meilen haben in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 20 Prozent zugelegt und pendeln zwischen 190 und 240 Euro/qm.

40 Millionen für die Kö-Galerie

(RP)