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Königsallee: Kö-Graben: Rasen sprießt langsam

Königsallee : Kö-Graben: Rasen sprießt langsam

Der neue Rasen am Kö-Graben sorgt seit der Verlegung im Mai 2010 für Diskussionen: Erst zerstörten Dohlen die ebenmäßige Oberfläche, dann folgten kahle Stellen durch Lichtmangel. Langsam aber sicher bessert sich die Situation, und das Grün wird dichter.

Viele braune Stellen, nicht überall sprießt das Grün so wie es soll. Vor rund einem Jahr wurde der neue Rasen am südlichen Teil des Kö-Grabens gelegt, noch immer wächst das Gras nicht einheitlich. Die Stadt gibt sich jedoch zuversichtlich, dass sich die Situation bessern wird. "Das Problem hatte von Anfang an verschiedene Ursachen", sagt Umweltdezernentin Helga Stulgies. "Die Dohlen, die im letzten Jahr großflächig Teile des Rasens herausgepickt haben, Lichtmangel an manchen Stellen aufgrund der Bäume und beschädigte Bewässerungsanlagen. In diesem Jahr hat sich die Situation aber schon erheblich verbessert."

Karl-Heinz Eiffler, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Königsallee gibt zu, dass sich einiges verändert hat. "Mittlerweile ist der Rasen wirklich schöner geworden", sagt er. "Natürlich ist das immer noch kein engmaschiger Rasen, wie wir uns ihn wünschen. Aber die Stadt bemüht sich, um den Mängeln entgegenzuwirken."

Die Anlieger der Königsallee waren bei der Planung im Vorfeld finanziell beteiligt, die Verlegung des Rasens und die Pflege übernimmt die Stadt. 180 000 Euro hatte der neue Rasen gekostet, der im Mai 2010 verlegt wurde. Nur wenige Monate später wies er bereits Mängel auf: Unbewachsene Stellen, lichtes Gras, unregelmäßige Länge.

Auch heute scheint an manchen Stellen des Rasens noch die Erde durch, vor allem unter den Bäumen ist es kahl. "Der Lichtmangel ist das Problem, mit dem wir am meisten zu kämpfen haben", sagt Stulgies. "An den schattigen Stellen wächst der Rasen kaum nach. Viele Halter lassen ihre Hunde frei laufen, die treten den Rasen lose." Auch Vandalismus ist ein Problem. "Die Bewässerungsanlagen werden oft beschädigt, so dass an einzelnen Stellen Wasser ausläuft", sagt Stulgies. "Dann ist die nötige Bewässerung natürlich nicht gewährleistet."

"Das Gartenamt ist stetig damit beschäftigt, die unbewachsenen Stellen zu flicken und nun wird überlegt, die Bäume auszudünnen", sagt Eiffler. "Der nördliche Teil des Kö-Grabens wird erst nach Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich im Jahr 2013, mit neuem Rasen ausgelegt werden." Stulgies ist zuversichtlich: "Wenn der restliche Rasen verlegt wird, wird auch der bereits liegende dichter und schöner sein", sagt sie. "Natürlich haben wir durch die Böschung nicht die besten Voraussetzungen. So etwas braucht Zeit."

Ein dichter Rasen ist wichtig: "Die Königsallee ist Aushängeschild der Landeshauptstadt. Da muss der Graben gepflegt und einheitlich aussehen", sagt Eiffler.

(RP)