Gespräche mit der Stadt: Kö-Bogen: IHK will nachbessern

Gespräche mit der Stadt : Kö-Bogen: IHK will nachbessern

Die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf hat sich in den letzten Wochen nochmals mit dem Kö-Bogen befasst. "Grundsätzlich sehen wir in dem Projekt Kö-Bogen eine große städtebauliche Chance", so IHK-Präsident Hermann Franzen. Nach Gesprächen mit der Stadt hat die IHK den Ratsfraktionen nun zwei Vorschläge zur Anbindung der Königsallee an die Heinrich-Heine-Allee und der Immermannstraße an den Martin-Luther-Platz unterbreitet.

Die Idee der IHK: Die Westseite der Kö soll nach Fertigstellung des Kö-Bogens entlang des Kaufhofes in Richtung Norden an die Umfahrungsstraße Steigenberger Park-hotel/Industrie-Club angeschlossen werden. Dies sei ohne Änderungen der jetzigen Planungen möglich, da die Elberfelder Straße in diesem Bereich in einem Tunnel verlaufe, hieß es. Dadurch könne der Verkehr von der Königsallee über den Tunneldeckel zusätzlich in Richtung Westen abfließen.

Einen zweiten Vorschlag macht die Kammer zur Immermannstraße. Nach Wegfall des Tausendfüßlers bestehe die Möglichkeit, an der Kreuzung mit der Berliner Allee eine Geradeaus-Spur einzurichten, über die der Martin-Luther-Platz mit der Tiefgarage der Schadow-Arkaden erschlossen werden könne, argumentiert die IHK. "Mit der Umsetzung beider Vorschläge", so Franzen, "wird die Erreichbarkeit der westlichen Innenstadt verbessert".

Die IHK hatte nach eigenen Angaben auch Einblick in die Verkehrsmodelle, auf deren Basis die Verwaltung zu dem Ergebnis gekommen sei, dass die Erreichbarkeit von Altstadt, Karlstadt und Königsallee auch nach dem Wegfall der Verbindung von der Schadowstraße in die Elberfelder Straße gesichert sei. Man habe sich von den Argumenten der Stadt überzeugen lassen, so das Fazit der IHK, und betrachte die bisher vorgetragenen verkehrstechnischen Bedenken als ausgeräumt.

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