Düsseldorf: Klinik-Haupteingang öffnet im August

Düsseldorf : Klinik-Haupteingang öffnet im August

Die Spuren der Bauarbeiten rund um das Gerresheimer Krankenhaus sollen in zwei Monaten verschwunden sein. Geplant ist ein Platz mit einer Stele. Pläne für ein neues Altenpflegeheim sind in Arbeit.

Die provisorische Zufahrt zum neuen Sana-Krankenhaus an der Gräulingerstraße wird bald der Vergangenheit angehören. Zügig wird der Platz vor dem geplanten Haupteingang angelegt. Wenn die Arbeiten beendet sind, kann er in Betrieb genommen werden. "Voraussichtlich im August wird der Eingangsbereich neu gestaltet und von den Besuchern zu nutzen sein", sagt der Geschäftsführer der Sana-Kliniken, Christian Engler. Sie haben dann einen kürzeren Weg, müssen nicht mehr um das Gebäude herumgehen, sondern haben von der Gräulingerstraße aus eine kurze Verbindung. "Es wird ein Kreis als Vorfahrt gebaut, die Mittel-Insel wird durch eine Stele markiert, die in der Dunkelheit wie ein Sternenhimmel erleuchtet ist", beschreibt Engler das Projekt eines Künstlers. Von der Vorfahrt aus ist dann das Krankenhaus durch großzügig angelegte Türen zu betreten, das Foyer wird endgültig mit der Cafeteria mit ihrer angenehmen Atmosphäre verbunden.

Kranken- und Rettungswagen sowie Autos, die Patienten im Liegen transportieren, sollen weiterhin den speziellen Eingang auf der Rückseite anfahren. Dort liegt auch nach wie vor der Eingang zur Notfall-Ambulanz.

Die neue Vorfahrt ist ein Baustein für die neue Gestaltung des Platzes. Er liegt auf dem Deckel einer Tiefgarage, die ab August gebaut wird. Sie hat drei Etagen mit rund 350 Stellplätzen. "Von der Tiefgarage ist der Haupteingang leicht zu erreichen", so Engler.

Die Flächen vor dem flachen Eingangsgebäude sollen mittelfristig bebaut werden. Dem Krankenhaus kann ein Gesundheits-Campus vorgelagert sein mit unterschiedlichen medizinischen Angeboten, etwa Praxen für Physiotherapie. Während diese Absicht noch relativ vage ist, ist ein Neubau bereits fest eingeplant. "Dort soll der Ersatzbau für die Altenheimstatt Gallberg entstehen", berichtet Engler. Die Jahrzehnte alten Gebäude seien nicht mehr für die heutigen Anforderungen herzurichten. "Außerdem ist es für Senioren besser, wenn sie möglichst nah an einem Ortskern wohnen und wenn eine medizinische Versorgung leicht ist", so der Geschäftsführer. Die direkte Nachbarschaft des Krankenhauses sei eine optimale Voraussetzung. Etwa 160 Bewohner sollen in dem Pflegeheim unterkommen. "Geplant sind zwei Häuser mit jeweils etwa 80 Betten", sagte Engler bei einer Anhörung in der Bezirksvertretrung.

Um die Betreuung und Versorgung der alten Menschen zu verbessern, kann sich Engler auch eine Zusammenarbeit mit den benachbarten psychiatrischen Kliniken des Landschaftverbandes (LVR) vorstellen. "Generell wird die Versorgung besser, wenn ein Netzwerk aufgebaut wird. Und die Erfahrungen der LVR in Geronto-Psychiatrie können hilfreich sein", so Engler.

(RP)