Berufsverkehr: Kleine Unfälle verursachen Riesen-Staus

Berufsverkehr : Kleine Unfälle verursachen Riesen-Staus

Der Tag endete in Düsseldorf, wie er begonnen hatte: Mit Mega-stau im Berufsverkehr. Am frühen Mittwochabend hatte vermutlich ein Autofahrer Schuld, der von der Berliner Allee nach links in die Graf-Adolf-Straße abbog, so ein Rheinbahnsprecher.

Das ist gefährlich, nicht zuletzt, weil dort stark frequentierte Straßenbahnlinien verlaufen. Der Autofahrer hatte offenbar auch eine Bahn übersehen, die seinen Wagen erfasste. Die Kreuzung war nach 20 Minuten wieder so weit freigeräumt, dass die Bahnen wieder fahren konnten. Doch bis dahin hatten sich um einen der wichtigsten Verkehrsknoten der City Straßenbahnen und Autoverkehr in alle Himmelsrichtungen kilometerweit gestaut.

Im Süden sah's nicht besser aus: Da war ein Autofahrer in die Gleisbaustelle an der Aachener Straße hineingefahren und aus der Baugrube mit seinem Fahrzeug nicht mehr herausgekommen. Das blockierte gegen 19 Uhr nicht bloß die Straßenbahnlinie 712 in beide Richtungen, sondern dadurch auch den übrigen Straßenverkehr.

Der war schon am Morgen möglicherweise durch eine Unachtsamkeit auf der Völklinger Straße vorübergehend stillgelegt: Um 8.46 Uhr brach der Königszapfen aus der Kupplung eines Sattelzugs. Der Auflieger rutschte weg, kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Mit einem Kran musste das vier Tonnen schwere Teil weggehoben und in den Hafen geschleppt werden. Dort ließ die Polizei Sachverständige prüfen, ob der Lkw-Fahrer seine Ladung nicht vorschriftsgemäß gesichert hatte. Fast eine Stunde lang war die Völklinger Straße gesperrt, Hunderte kamen zu spät zur Arbeit.

(RP)
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