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Kita Fuldaer Straße in Düsseldorf wird erweitert

Kinder in Düsseldorf : Kita Fuldaer Straße wird erweitert

Den Umbau der Einrichtung lässt die Stadt sich 4,37 MiIlionen Euro kosten. So entstehen 32 neue Plätze, 16 allein für Kinder unter drei Jahren.

Die Kindertageseinrichtung an der Fuldaer Straße 33a wird erweitert. Das mag erst einmal nicht sonderlich spektakulär klingen, wird es aber spätestens dann, wenn die Investitionssumme ins Spiel kommt. Denn die Stadt lässt sich den Umbau inklusive Ausstattung und Inventar satte 4,37 Millionen Euro kosten. Sie baut dabei auf Landesfördermittel von mindestens 864.000 Euro.

Die bislang viergruppige Einrichtung soll um zwei weitere Gruppen erweitert werden, damit auch in Eller der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz mittelfristig abgedeckt werden kann. Im Stadtbezirk 8 beträgt die Versorgungsquote bei Kindern unter drei Jahren derzeit rund 40 Prozent. Bei älteren Kindern sind zwar schon fast 100 Prozent erreicht, laut Verwaltung wird sich das aufgrund veränderter Angebotsstrukturen aber bald ändern. Durch die Erweiterung der Kita an der Fuldaer Straße können 32 neue Plätze angeboten werden – 16 für U3-Kinder (dann 28) sowie 16 für Drei- bis Sechsjährige (insgesamt 87).

Im Bestandsgebäude aus dem Jahr 1998 sollen Umbauarbeiten zur besseren Nutzbarkeit der Räume, zur Verbesserung des Brandschutzes und zur Gewährleistung der Barrierefreiheit umgesetzt werden, zudem wird die Küche erweitert. Der Erweiterungsbau soll sich am Bestand orientieren und wird daher ebenfalls zweigeschossig, beide Etagen sollen jeweils intern miteinander verbunden werden. Dafür wird das bestehende Gebäude an der Westfront geöffnet und die Flure in den Neubau hinein erweitert. So kann dann auch der Altbau vom neuen Personenaufzug profitieren, der für den Neubau vorgesehen ist. Der Haupteingang bleibt wie bisher bestehen.

Im Erweiterungsbau entstehen neben Gruppen-, Personal- und Nebenräumen auch zwei neue Gruppenräume sowie ein Mehrzweckraum. Für den Neubau muss ein Teil des vorhandenen Erdhügels im Außenspielbereich zurückgebaut werden. Auch die vorhandene Vogelnestschaukel wird versetzt. Als Sichtschutz zur benachbarten Grundschule und der Sporthalle soll eine Pflanzung aus hohen (ungiftigen) Gehölzen eingesetzt werden. Die beiden vorhandenen Buggy-Garagen werden ebenfalls versetzt und um eine weitere Box erweitert. So wird Platz geschaffen für 30 Fahrradabstellplätze (27 für Kinderfahrräder) sowie Roller. Das Gebäude soll eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung erhalten.