Größte Kirmes am Rhein: Zwischenbilanz: Schausteller sind zufrieden

Größte Kirmes am Rhein : Zwischenbilanz: Schausteller sind zufrieden

Die Größte Kirmes am Rhein geht in die Zielgerade - Zeit für eine Zwischenbilanz. Es gab keine besonderen Vorkommnisse auf dem Platz, die Schausteller sind zufrieden und die Polizei spricht von einem ruhigen Verlauf.

Mehr als zwei Millionen Besucher kamen bis jetzt auf die Rheinwiesen in Oberkassel. "Damit liegen wir etwas besser als im Vorjahr", sagt Kirmesarchitekt Thomas König. Sollte das Wetter bis zum Wochenende stabil bleiben und nicht so heiß wie an den Vortagen, könnte Sonntag die Vier-Millionen-Marke überschritten werden.

Montag- und Dienstag-Nachmittag es relativ ruhig gewesen. "Wegen der Hitze", sagt König. Auch bei den Schaustellern herrscht Zufriedenheit. Bisher sei alles reibungslos verlaufen. Es gab keine defekten Fahrgeschäfte, und im Gegensatz zum Vorjahr musste kein Karussell ausgetauscht werden.

Als besonderer Publikumsmagnet hat sich die neue Alpenwelt entwickelt. Jeden Abend gibt es dort kaum einen freien Platz. Aber auch die für Düsseldorf typischen . "Super angenommen werden die Hochfahrgeschäfte", sagt König, "wahrscheinlich wegen des lauen Lüftchens in 50 Meter Höhe.

204 Autos abgeschleppt

"Die Kirmes ist bisher wie gewohnt ruhig verlaufen", bilanziert Polizeikommissar Guido Heinrichs von der Kirmeswache. 204 Autos (ähnlich dem Vorjahr) wurden an den ersten vier Kirmestagen abgeschleppt, rund 900 Anzeigen und Verwarnungen gab es für uneinsichtige Autofahrer.

Neun verirrte Kinder wurden aufgefunden — und allesamt wieder mit den Eltern vereint. Zwei hilflose Personen musste die Polizei aufnehmen. "Das ist wesentlich weniger als im 2009", sagt Heinrichs. Nur elf Platzverweise mussten die Beamten aussprechen, sie zählten sieben Taschendiebstähle.

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(jco)