Schützenfest in Düsseldorf - So lief die Eröffnung der Rheinkirmes 2019

Schützenfest in Düsseldorf : So lief die Eröffnung der Rheinkirmes 2019

Ein Stündchen war es ziemlich nass, den Rest des ersten Kirmestags blieb es aber trocken. Als Schützenchef und Oberbürgermeister dann die größte Kirmes am Rhein um 18 Uhr offiziell eröffneten, waren die meisten Achterbahnen schon gut eingefahren.

Rote und weiße Ballons flattern im Wind. Es ist kurz nach 18 Uhr, als Oberbürgermeister Thomas Geisel im Laufschritt auf den Kirmes-Festplatz kommt. Er wirft noch schnell den Regenmantel ab, begrüßt die versammelten Honoratioren. Und dann durchschneidet er mit Schützenchef Lothar Inden das rot-weiße Band. Die größte Kirmes am Rhein, sie ist offiziell eröffnet.

Dass der Oberbürgermeister und seine Frau im Regenmantel kamen, hatte seinen guten Grund: Noch zwei Stunden vorher hatte es heftig geregnet. Auch der Wind wehte immer wieder in starken Böen über die Rheinkirmes, so dass die ersten Schausteller ihre Sonnenschirme sicherten. Manch einer wird schon befürchtet haben, dass sich wiederholen würde, was 2017 geschehen war: Damals hatte die Kirmes wegen eines Unwetters kurzzeitig schließen müssen. Dem mäßigen Wetter des Nachmittags und den dunklen Wolken, die sich am Abend am Himmel türmten, war es wohl geschuldet, dass der Festplatz am ersten Kirmestag nicht von Besuchern überquoll. Die, die kamen, konnten daher ohne Anstehen direkt in die Fahrgeschäfte und hatten meist die volle Aufmerksamkeit der Gastronomen.

Beim Kirmesrundgang machten Geisel, Schützenchef Inden, Regimentskönigin Kerstin Eichenberg und Gästeschützenkönigin Karin-Brigitte Göbel bei allen Schaustellern halt, die das erste Mal auf der Rheinkirmes vertreten sind, und überreichten einen Blumenstrauß. Besonders freuten sich Georgina und Henry Stummer an ihrem Stand „Eis am Stil“. „Schön Werbung machen“, rief Frau Stummer dem Oberbürgermeister zum Abschied zu.

Drohnenvideo - die Rheinkirmes 2019 von oben

Geübt ist der Oberbürgermeister nicht nur darin, Bänder zu zerschneiden. Auch beim Fassanstich machte er unter genauer Beobachtung von Füchschen-Chef Peter König und Lothar Inden einen guten und vor allem wichtigen Job. „Ich hoffe, alle werden zügig versorgt“, sagt der Schützenchef, der aber nicht umhinkam, bei seiner Rede etwas lauter um Aufmerksamkeit zu bitten, „dann werden wir es auch bald hinter uns haben“.

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