Düsseldorf: Rheinkirmes findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt

Düsseldorf: Rheinkirmes findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt

Die Polizei wird die Rheinkirmes in Düsseldorf mit 100 bis 300 Beamten täglich schützen. Außerdem sollen große Lkw mit Sperren und Schleusen vom Festgelände ferngehalten werden.

Die Rheinkirmes findet in diesem Jahr unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Vom 14. bis zum 23. Juli werde die Kirmes je nach Andrang täglich von 100 bis 300 Polizisten geschützt, teilten Vertreter der Polizei am Mittwoch mit.

Mit Sperren und Schleusen an Zugängen und Brücken würden große Lkw umgeleitet. Rund vier Millionen Besucher werden zur Rheinkirmes zwischen Rheinknie- und Oberkasseler Brücke erwartet.

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Auch die Organisatoren wollen in Spitzenzeiten bis zu 60 zusätzliche Sicherheitskräfte auf dem Gelände einsetzen. Es gebe aber "keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen", betonte die Polizei. Organisator Thomas König betonte: "Wir wollen uns die rheinische Lebensart nicht verbieten lassen."

Dass die Kirmes ein Festzelt wegen der angespannten Sicherheitslage verlieren wird, das steht allerdings schon länger fest. Im März teilte Füchschen-Chef Peter König mit, dass es in Zukunft kein Füchschen-Zelt auf der Kirmes geben werde. Er könne die Sicherheit seiner Mitarbeiter und der Besucher nicht garantieren.

(lis/lnw)
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