Rheinkirmes 2019 in Düsseldorf: Aufbau, Parken, Nahverkehr - was man wissen muss

Rheinkirmes 2019 in Düsseldorf : Der Kirmes-Countdown läuft

Düsseldorf bereitet sich auf das größte Volksfest der Stadt vor: Auf den Rheinwiesen werden die Achterbahnen und Bierzelte aufgebaut, die Rheinbahn erstellt einen Sonderfahrplan und die Anwohner bekommen Parkausweise.

Noch gleicht das Gelände auf den Oberkasseler Rheinwiesen einer bunten Baustelle. Doch in drei Wochen soll hier die Größte Kirmes am Rhein stattfinden, mit mehr als vier Millionen Besuchern wird gerechnet. Einiges ist noch zu erledigen, bevor am 12. Juli das Volksfest beginnt, das zu den vier größten in Deutschland zählt. Ein Überblick:

Aufbau Anhänger beherrschen derzeit das Bild auf den Rheinwiesen. Einige Buden sind schon aufgebaut, per Steiger wird an den Licht- und Tonanlagen gearbeitet. Das Zelt der Alpenwelt steht schon, und die Pflanzen, die es in einer Losbude zu gewinnen geben wird, lagern in Lastwagen.

Das Gelände der Alpina-Bahn ist abezäunt, vier der fünf Loopings der Olympia-Achterbahn ragen schon empor. Die Strecke ist halb fertig, irgendwann enden die Schienen jedoch in der Luft.

Überall auf dem Kirmesgelände liegen fehlende Teile, die noch zusammengesetzt werden sollen, auf Lastenanhängern. Viele der Schausteller sind bereits vor Ort und haben ihre Wohnwagen in der zweiten Reihe des Kirmesgeländes aufstellt.

Parken für Anwohner Die Stadt hat ein Verkehrskonzept entwickelt, um die Einschränkungen für den Verkehr und die Anwohner möglichst gering zu halten. Die betroffenen Gebiete in Ober- und Niederkassel werden durch Poller abgesperrt, die Wohnbereiche sind für Anlieger über acht Zufahrten erreichbar.

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Es handelt sich um die Ecken Niederkasseler Kirchweg/Lütticher Straße, Niederkasseler Straße/An der Apfelweide, San-Remo-Straße/Kaiser-Friedrich-Ring, Oberkasseler Straße/Düsseldorfer Straße, Dominikanerstraße/ Luegallee, Teutonenstraße/Luegallee, Hectorstraße/Düsseldorfer Straße und Quirinstraße/Arnulfstraße.

Diese Zufahrten können zur Kirmeszeit zwischen 15 Uhr (an den Wochenenden 13 Uhr) und 23 Uhr nur mit einer entsprechenden Berechtigung befahren werden. Diese wird den Anwohnern postalisch zugestellt. Geschäftsleute, bei denen Mitarbeiter und Kunden mit dem Auto anreisen, können eine Berechtigung bei der zuständigen Bezirksverwaltungsstelle 4, Luegallee 4, beantragen und in der Woche zwischen dem 8. und 12. Juli dort abholen.

Öffentlicher Nahverkehr Da rund um das Kirmesgelände Parkplätze fehlen, kommt ein Großteil der Gäste erfahrungsgemäß mit Bus und Bahn.

Die Rheinbahn reagiert und erhöht während der Kirmestage den Takt auf den Linien U74, U75, U76 und U77, die vom Hauptbahnhof zur Kirmes-Haltestelle „Luegallee“ fahren. Dort wird aktuell noch gebaut, es entsteht ein barrierefreier Hochbahnsteig, der bis zur Eröffnung der Kirmes fertig sein soll. 

Auch andere U-Bahn-Linien fahren während der Kirmes öfter und länger, in den Spitzenzeiten gibt es alle zwei Minuten einen Zug vom Hauptbahnhof zur Kirmes. Busse und Bahnen sind teils bis 3 Uhr nachts unterwegs.

Außerdem wird eine Linie E eingerichtet, die freitags zwischen 18 und 2 Uhr, samstags zwischen 14.30 und 2.30 Uhr und sonntags von 14 bis 22.30 (14. Juli) beziehungsweise 23.30 Uhr (21. Juli) vom Hauptbahnhof zum Belsenplatz fahren wird.

Der südliche Eingang der Kirmes wird über die Buslinien 835 und 836 zur Haltestelle „Jugendherberge“ bedient. Hierher fährt auch die Pendelbus-Linie 890, die vom Parkplatz P2 auf dem Messegelände die Gäste zum Volksfest bringt. Informationen zu allen Linien und Fahrzeiten gibt es im Internet unter www.rheinbahn.de.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Der Aufbau der Düsseldorfer Rheinkirmes 2019

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