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Ausblick: Kirmes rüstet sich für den großen Ansturm

Ausblick : Kirmes rüstet sich für den großen Ansturm

Inzwischen ist es die 108. Auflage, und es soll ein wieder ein Fest für die ganze Familie sein, bei dem zwischen Samstag, 18., und Sonntag, 26. Juli, mehr als viel Millionen Besucher erwartet werden. Wenn es um die Größte Kirmes am Rhein geht, spart auch der Veranstalter, der St. Sebastianus Schützenverein 1316, nicht mit Superlativen.

Immerhin ist die Kirmesstadt zwischen Rheinknie- und Oberkasseler Brücke die größte Veranstaltung ihrer Art in Nordrhein Westfalen.

"Stagnation ist Rückschritt”, meinte Kirmesarchitekt Thomas König bei der Programmvorstellung und präsentierte jede Menge Neuheiten, "auf der größten, schönsten und friedlichsten Kirmes Deutschlands”.

Noch im Bau ist "The Tower” ­ ein interaktiver Erlebnis-Turm, 35 Meter hoch mit neun Ebenen. Ähnlich hoch werden Waghalsige durch die Luft geschleudert beim "Devil Rock” ­ auch eine Neuheit. Klassiker wie Riesenrad, Achterbahnen und selbst die nostalgische Raupe sind wie immer dabei. Das Angebot für Kinder ist bei der Familienkirmes besonders groß. Neu sind die "World of Phantasy” und ein Dschungelbus.

Außerdem hat die Kirmes kulinarisch jede Menge zu bieten ­ von der einfachen Bratwurst über Back- und Bratfisch bis hin zu Gambas am Spieß. Die Preise, so versprach König, sollen stabil bleiben.

Keine Kirmes ohne die Schützen. Eine Augenweide ist traditionell am Sonntag der historische Schützenumzug, der auf der Reitallee im Hofgarten mit der großen Parade endet. Schon einen Tag zuvor ziehen die Schützen am späteren Nachmittag vom Festzelt über die Oberkasseler Brücke zur Altstadt.

Auch die Rheinbahn, das größte Fahrgeschäft, das vergangenes Jahr zur Kirmeszeit drei Millionen Passagiere transportierte, setzt zahlreiche Sonderzüge ein, die bis zum Luegplatz in Oberkassel fahren. Veranstalter und Polizei raten den Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ausreichende Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Messegelände. Von dort fahren Pendelbusse im Zweiminutentakt. Der Stadtteil Oberkassel ist weiträumig gesperrt und nur Anwohnern zugänglich. Außerdem wird dort rigoros abgeschleppt ­ im vergangenen Jahr 471 mal.

(RP)