Kirmes in Düsseldorf 2017: Die neuen Attraktionen und Brauereien

Fahrgeschäfte und eine neue Brauerei: Das ist dieses Jahr neu auf der Rheinkirmes in Düsseldorf

Auf diese Infos warten Fans der Rheinkirmes in jedem Jahr mit Spannung: Welche Attraktionen kommen 2017 neu an den Rhein, welche Brauereien sorgen für die Verpflegung und worauf dürfen sich Besucher sonst noch freuen? Wir geben einen Überblick.

Der Weg zur Rheinkirmes (14. bis 23. Juli) wird gar nicht lang sein, dafür hat der Weg bis zur Rheinkirmes-Premiere sehr lange gedauert. Gulasch Alt, das im Alten Bahnhof in Oberkassel gebraut wird, also sehr nahe am Kirmesplatz, ist in diesem Jahr erstmals auf dem Volksfest vertreten. Seit 2013 haben sich die Macher beworben und nun den Zuschlag erhalten.

Klaus Unterwainig, der den Alten Bahnhof gemeinsam mit Jürgen Flohr betreibt, ist allerdings mit der Großen Kirmes bestens vertraut: 23 Jahre lang hat er das Schumacher-Zelt bespielt. Auf der Kirmes erhält Gulasch in diesem Jahr erst einmal eine kleine Fläche. Musik soll es auf jeden Fall geben, je nach Platz von Bands oder DJs.

Gulasch Alt gibt es seit sechs Jahren. Es wird in bester handwerklicher Tradition in Oberkassel gebraut, inzwischen rund 3500 Hektoliter pro Jahr. In acht Düsseldorfer Kneipen gibt es Gulasch mittlerweile zu trinken, außerdem auf einigen Brauchtumsveranstaltungen. So gibt es das Alt aus dem Linksrheinischen auf den Schützenfesten in Oberkassel und Lörick sowie beim Karneval in Volmerswerth.

Jürgen Flohr und Klaus Unterwainig machen das Gulasch Alt. Foto: end

Wieder dabei sind außerdem die Brauereien Schumacher, Schlüssel, Uerige, Diebels, Schlösser und Frankenheim. Das Füchschen-Zelt fehlt hingegen: Brauereichef Peter König hatte seine überraschende Absage mit der Angst vor Terroranschlägen begründet.

Auch bei den Fahrgeschäften muss die Kirmes einen Verlust hinnehmen: Die Wildwasserbahn, der Stammgast an der Oberkasseler Brücke, geht nicht mehr auf Reisen. Mit "Rio Rapidos" ist aber zumindest eine kleinere Wasserbahn immer noch dabei, dazu kommt als Neuheit die "Piratenschlacht", bei der man von Booten mit Wasserspritzen schießen kann.

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Eine absolute Neuheit 2017 ist "Mr. Gravity". Das Fahrgeschäft lotet die Grenzen der Schwerkraft aus: In 20 Meter Höhe rotiert es mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Erstmals dabei ist auch "LaserPix", eine Bahn, die auf interaktives Vergnügen setzt und im Stil von Computerspielen gestaltet ist. Die "Schlittenfahrt" verspricht derweil eine wilde Fahrt durch die Taiga und will auch mit hübscher Beleuchtung punkten.

Die härtesten Proben für den Magen versprechen einige Attraktionen, die auf den Kirmesplatz zurückkehren. Darunter der "Predator", ein Fahrgeschäft, dessen Gondelscheibe sich vertikal und horizontal dreht und Fahrgäste kopfstehen läßt. Der "Condor" war 2016 erstmalig dabei, steht wieder auf den Rheinwiesen und bietet Kettenkarussell in 80 Meter Höhe. Auch das "Apollo 13" bietet hohen Abenteuerfaktor, mit bis zu 120 Stundenkilometer geht es auf 55 Meter Höhe. Auch der Freifallturm "Hangover" ist wieder dabei.

Eine Rückkehr feiert zudem der "Olympia Looping", der Achterbahn-Klassiker mit fünf Überschlägen. Er kommt im Zwei-Jahres-Rhythmus und wechselst sich mit dem "Höllenblitz" ab.

Das Fahrgeschäft "Schlittenfahrt" kommt dieses Jahr neu zur Kirmes. Es verspricht eine wilde Reise durch die Taiga. Foto: Mark Schumburg

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(RP)