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Größte Kirmes am Rhein: Die Neuheiten auf der Festwiese

Größte Kirmes am Rhein : Die Neuheiten auf der Festwiese

Die Arbeiten sind noch in vollem Gange, doch die Kirmesstadt scheint fast fertig. Samstag um 15 Uhr wird die Größte Kirmes am Rhein offiziell eröffnet. Wir verraten schon mal die Neuheiten auf der Festwiese.

Vom Autoscooter-Betreiber bis zum Zuckerwatte-Hersteller präsentieren sich rund 330 Aussteller auf 165 000 Quadratmetern. 2,5 Kilometer müssen die Besucher gehen, um alle Fahrgeschäfte und Buden zwischen der Rheinknie- und Oberkasseler Brücke zu sehen.

Dabei hat Kirmesarchitekt Thomas König vom Veranstalter, der St. Sebastianus Schützenverein von 1316, den Platz wieder einmal umgestaltet und ihm ein neues Bild gegeben.

Die Preise liegen im Großen und Ganzen auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Für Karussellfahrten müssen die Besucher zwischen 1,50 und fünf Euro bezahlen. Das Glas Alt kostet in den für Düsseldorf typischen Bierzelten zwischen 1,60 (0,2 Liter) bis 2,10 Euro (0,25 Liter). Dabei haben einige Brauereien ihre Preise erhöht.

Für Wagemutige lautet auch in diesem Jahr das Motto schneller höher weiter. So gibt es wieder eine Weltpremiere: Die heißt "Rocket", ist 62,5 Meter hoch und besteht aus fünf Gondeln à sechs Personen, die sich in 55 Meter nicht nur schnell, sondern auch freischwebend drehen und dabei noch überschlagen.

Für Nervenstarke ist die "Future World" das Richtige. Zum ersten Mal auf den Rheinwiesen, können die Besucher die Simulation in einer Raumstation und einen Fahrstuhlabsturz erleben. Besonders spannend soll der Gang über eine wackelige Brücke sein. Darunter befindet sich eine leuchtend grüne, blubbernde Flüssigkeit. Säurebad nennt Michael Krollmann, Eigentümer der Future World dieses "Erlebnis".

Traumhafter Blick über die Stadt

Für Nostalgiker gibt es das Riesenrad. Zum ersten Mal steht statt des "Bellevue" der "Expo Star" an der Rheinknie-Brücke. In 60 Meter Höhe hat man einen traumhaften Blick über die gesamte Kirmes. Außerdem ist das Riesenrad behindertengerecht. Über eine Rampe können Rollstuhlfahrer in die Gondeln gelangen. Die Raupenbahn mit Verdeck (zum Knutschen) ist ebenso wieder dabei wie das Holz-Pferdekarussell.

Für die ganze Familie gehört eine Fahrt mit dem Klassiker, der Wildwasserbahn an der Oberkasseler Brücke, dazu. Aber auch das Lach- und Freu-Haus erfreut sich großer Beliebtheit. In diesem Jahr gibt es mehr fürs Geld, denn der Inhaber hat angebaut. Die rollende Scheune ist nicht nur ein Erlebnis für die Besucher, sondern auch für die wartenden Zuschauer.

Für Feinschmecker gibt es Spezialitäten in der Alpenwelt. Ob Flammlachs von Ludwig Traber, die Killepitschwurst oder der halbe Hummer vom Sternekoch — auf der Größten Kirmes am Rhein ist (fast) alles im Angebot, auch Fischbrötchen, Reibekuchen, mexikanische Spezialitäten oder Chinesisches aus dem Wok.

Anfahrt: Rund um die Kirmes gibt es keine Parkplätze, Oberkassel ist abgeriegelt. Busse und Bahnen fahren an den Kirmestagen länger und in kürzeren Intervallen. An beiden Samstagen und am Feuerwerksfreitag (23. Juli) bis gegen 3 Uhr.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Rheinkirmes: Die Attraktionen 2010

(RP)