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Kaufhof-Mitarbeiter helfen bei Kontaktnachverfolgung in Düsseldorf

Gesundheitamt braucht mehr Personal : Kaufhof-Mitarbeiter helfen bei Kontaktnachverfolgung in Düsseldorf

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt sprunghaft. Das Gesundheitsamt kommt mit der Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr hinterher. Nun wird zusätzliches Personal eingestellt.

Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen braucht das städtische Gesundheitsamt mehr Personal. Vermehrt werden Mitarbeiter aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung abgezogen, um bei der Nachverfolgung von Infektionsketten zu helfen. 20 zusätzliche Mitarbeiter werden nun eingesetzt, weitere sollen folgen.

Das Gesundheitsamt schickt Infizierte per behördlicher Verfügung in häusliche Quarantäne, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern. Darüber hinaus werden Kontaktpersonen nachvollzogen, die ebenfalls infiziert sein könnten. Auch diese werden in Quarantäne geschickt, wenn bestimmte Rahmenbedingungen vorliegen.

Angesichts der stark zunehmenden Zahl an Neuinfektionen gerät das Amt an seine Grenzen. Die Stadt will gegensteuern durch den Einsatz von Auszubildenden und Studenten, die befristete Einstellung von Arbeitnehmern – unter anderem von Beschäftigten der vor dem Aus stehenden Kaufhof-Filiale am Wehrhahn – und Zeitarbeit.

Außerdem werden zurzeit weitere zeitlich befristete Versetzungen innerhalb der Stadtverwaltung geprüft. Zahlreiche Mitarbeiter haben nach Angaben des Presseamts freiwillig ihre Bereitschaft bekundet.

(arl)