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Düsseldorf: Kaufhof an der Kö eröffnet nach Umbau

Düsseldorf : Kaufhof an der Kö eröffnet nach Umbau

Das Kaufhaus ist in den vergangenen Wochen für insgesamt vier Millionen Euro umfassend modernisiert worden – bei laufendem Betrieb. Heute wird die Neueröffnung mit neu gestalteten Abteilungen und vielen neuen Marken gefeiert.

Das Kaufhaus ist in den vergangenen Wochen für insgesamt vier Millionen Euro umfassend modernisiert worden — bei laufendem Betrieb. Heute wird die Neueröffnung mit neu gestalteten Abteilungen und vielen neuen Marken gefeiert.

Monatelang haben sich die Kunden des Kaufhofs an der Königsallee zwischen rot-weißen Flatterbändern und kleinen Baustellen bewegt. Das Kaufhaus wurde modernisiert, dafür aber nicht geschlossen: "Der Umbau während des laufenden Betriebs ist eine große Herausforderung gewesen", sagt der Geschäftsführer des Kaufhofs, Thomas Seybold. Vier Millionen Euro wurden investiert, zuletzt hat das Team Nachtschichten eingelegt und an den Wochenenden gearbeitet — und alles nach Plan geschafft.

Heute ab 9 Uhr ist das Ergebnis offiziell zu sehen: Der Kaufhof an der Kö feiert große Wiedereröffnung. Zur Feier des Tages gibt es einen Sektempfang im Erdgeschoss, dazu Live-Musik von der Düsseldorfer Band Muckefuck. Auch im restlichen Haus soll gefeiert werden: mit kleinen Geschenken für die Kunden und vielen speziellen Eröffnungsangeboten.

Die Party markiert einen weiteren Punkt in der Vorbereitung des Umfelds auf die Eröffnung des Kö-Bogens. Dass das Großprojekt mit seinen exklusiven Mietern — allen voran das Edelkaufhaus Breuninger — die Handelslandschaft in der Innenstadt verändern wird, ist unbestritten. Wenn der Kundenmagnet demnächst seine Türen öffnet, dann wollen die Nachbarn dafür bereit sein. Auch das Bekleidungshaus Peek & Cloppenburg sowie Karstadt und C & A an der Schadowstraße haben schon umgebaut, in viele Geschäfte an der Kö sind neue Mieter eingezogen.

"Wir stellen uns Chancen und Herausforderungen, die der neue Kö-Bogen bietet", erklärt Seybold. Wer seine Hausaufgeben ordentlich gemacht hat, argumentiert er, der muss den neuen Nachbarn nicht fürchten, sondern kann von dessen zusätzlicher Anziehungskraft profitieren. Man leiste einen Beitrag, so Seybold, "damit die Kö auch weiterhin die erste Einkaufsadresse in Düsseldorf und weit darüber hinaus bleibt". Immerhin liegt das Kaufhaus inmitten der neuen Laufwege zwischen Kö-Bogen, Kö und Altstadt, hat zudem ein großes Parkhaus zu bieten. Darüber hinaus wird der Kaufhof weiter von der direkten Anbindung seines Untergeschosses an die U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Allee profitieren. Kundenfrequenz, weiß Seybold, ist das Entscheidende für Einzelhändler. Zudem hat das Traditionshaus viele Stammkunden, die mit den Neuerungen gebunden werden sollen.

Beim Umbau wurde nicht nur optisch modernisiert, sondern auch das Sortiment erweitert. Im Erdgeschoss konzentriert man sich auf "die schönen Dinge des Lebens", hat die Verkaufsflächen von Parfümerie und Schmuckabteilung vergrößert und neue Marken wie beispielsweise Armani, Bobbi Brown (Parfümerie) und Karl Lagerfeld, Skagen, Diesel und Michael Kors (Uhren und Schmuck) aufgenommen. Auch Schuhe sind im Erdgeschoss zu finden. Schreibwarenabteilung und Herrenbekleidung wurden in die oberen Etagen verlegt. Viele neue Marken gibt es auch bei der Damen- und Herren-Mode. Nur das Untergeschoss ist noch im alten Zustand: Dort wartet man die Tunnelarbeiten der Wehrhahnlinie ab — dann stehen auch dort Veränderungen an.

(RP)