Frühlingszeit — Inlinezeit, doch auf was muss man beim Kauf achten: Kaufberatung für Inline-Skates

Frühlingszeit — Inlinezeit, doch auf was muss man beim Kauf achten : Kaufberatung für Inline-Skates

Wenn sich die ersten Sonnenstrahlen des Jahres ihren Weg durch die dicke Wolkendecke bahnen, wollen viele Freizeitsportler ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Inline-Skating wird seit den letzten Jahren als ein idealer Freizeitsport angesehen.

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p class="text"> Daher steigen immer mehr Sportbegeisterte auf Inliner um. Doch bevor es auf die Piste geht, geht es oft erst ins Sportgeschäft. Viele Interessierte wissen aber nicht worauf sie beim Kauf achten müssen. <P>

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p class="text">Generell bietet es sich an Skates vom späten Herbst bis zum frühen Frühling zu kaufen. In dieser Zeit werden noch viele Auslaufmodelle verkauft, bei denen man schnell bis zu 100 Euro sparen kann. Die Modelle sind dann keineswegs minderwertig, sie entsprechen lediglich dem Trend aus der letzten Saison.

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p class="text">Der Schuh: Bei den Schuhen muss darauf geachtet werden, dass sie gut passen und angenehm zu tragen sind. Besonders bei Anfängern müssen die Schuhe einen guten Halt bieten, dürfen dennoch die Beweglichkeit des Fußes, besonders im Zehenbereich nicht einengen.

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p class="text">Generell sollte jeder Schuh anprobiert werden, da die Größen nur Anhaltswerte sind und sich erst im Stand zeigt ob ein Schuh wirklich gut passt. Die Ferse muss im Stand fest sitzen und nicht hin und her wackeln, umgekehrt sollte auf Druckstellen geachtet werden, da Skates auch später nicht nachgeben.

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p class="text">Auch ein gutes Fußbett führt zu einem besseren Fahrkomfort und verhindert schnelle Ermüdungserscheinungen. Ebenso gilt, wenn der Skater leicht in die Skates hineinschlüpfen kann, verrutschen die Socken nicht, so wird auch die Gefahr von Blasen geringer. Weiterhin gibt es speziell gefertigte Inline-Socken, an denen keine Nähte sind, so dass auch dadurch die Möglichkeit von Druckstellen geringer wird.

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p class="text">Die Rollen: Hier sollte zuerst auf den Verwendungszweck der Skates geachtet werden. Im vordergrund steht die Frage sind die Rollen eher für ein Fitness-Training oder lockeres Fahren in der Freizeit gedacht oder sollen sie wettkampftauglich sein?

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p class="text">Weiche Rollen haben zum Beispiel mehr Gripp und sind für glatte Untergründe geeignet. Sie dämpfen die Vibration, sind dafür aber kraftraubender. Harte Rollen dagegen nutzen sich nicht so schnell ab und haben einen geringeren Rollwiderstand, dafür aber auch eine schlechtere Bodenhaftung. Die Härte wird auf den Rollen in einer Durometerzahl von 73A- 97A angegeben. 73A steht dabei für sehr weiche, 97A für sehr harte Rollen. Bei Skates die für den Freizeitsport gedacht sind, bieten sich Rollen zwischen 78A und 82A an.

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p class="text">Wie die Härte, spielt auch die Größe der Rollen eine Rolle. Große Rollen ermöglichen eine hohe Geschwindigkeit, bei einer geringen Wendigkeit. Kleine Rollen sind dagegen wendiger, aber nicht so schnell.

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p class="text">Die Frage nach der Anzahl der Rollen sollte sich der Käufer ebenfalls stellen. Für Inliner die viel im Stadtverkehr unterwegs sind, sind Skates mit vier Rollen eher geeignet, denn die sind wendiger. Für Skater die lieber lange Strecken mit viel Tempo fahren wollen, eignen sich Speed-Skates mit fünf Rollen. Die sind zwar nicht sehr wendig, dafür kann man auf geraden Strecken aber eine höhere Endgeschwindigkeit erreichen.

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p class="text">Die Kugellager: Die Kugellager sollten auf die Erfahrung des Skaters abgestimmt sein. Kugellager werden nach ABEC 1, 3, 5 und 7 klassifiziert, diese Klassifizierung drückt die Leichtlauf-Eigenschaft der Lager aus. Dabei ist ABEC 1 für Anfänger oder Kinder gedacht, ABEC 7 für erfahrene Fahrer. Ebenso ist das Material der Lager von Bedeutung. Kugellager aus Titanium sind zwar teurer, bieten dafür aber eine bessere Qualität als Kugellager aus herkömmlichen Metall. Sie sind rostfrei und haben eine erhöhte Verschleißfestigkeit.

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p class="text">Neu auf dem Markt der Kugellager sind so genannte 'Microbearings'. Diese Kugellager sind kleiner als andere und sollen aufgrund von weniger Reibung und weniger Gewicht ein besseres Rollverhalten haben. Da viele Rollen aber nur für große Kugellager geeignet sind, gibt es Plastikadapter, die das benutzen von 'Microbearings' mit großen Rollen ermöglichen.

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p class="text">Die Protektoren: Vorsicht ist besser als Nachsicht sollte das Motto eines jeden Inliners sein. Deshalb gilt es, die richtige Ausrüstung zu tragen. Zum Schutz sollte jeder Inline-Skater Handgelenk-, Knie- und Ellebogenschoner, sowie einen Helm tragen. Beim Kauf sollten jedoch verschiedene Punkte beachtet werden.

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p class="text">Ellebogen und Knieschoner sind im Grunde ähnlich. Sie müssen perfekt sitzen, dürfen also im Falle eines Sturzes nicht verrutschen. Gute Schoner sind daher sowohl mit Klettverschlüssen als auch zusätzlich mit einem Strumpf versehen, der die Schoner zusätzlich fixiert. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Schoner nicht zu eng sitzen, so dass sie Blutzufuhr stören.

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p class="text">Die Handgelenkschoner sind bei jedem Sturz sehr wichtig, sie schützen Hände und Handgelenke vor schweren Verletzungen. Auch hier gilt, die Schoner müssen perfekt sitzen, dürfen also nicht verrutschen oder die Blutzufuhr zu den Händen unterbrechen. Da die Handgelenkschoner am meisten beansprucht werden, verschleißen sie auch schneller und sollten rechtzeitig ausgetauscht werden. Uhren oder dicke Armbänder sollten beim Skaten unter keinen Umständen unter den Handgelenkschonern getragen werden.

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p class="text">Bei vielen Inlinern ist unverständlicher Weise der Kopfschutz der am meisten vernachlässigte Schutz. Bei einem Rückwärtsfallen ist der Kopf beim Skaten ohne Helm ungeschützt, daher sind Kopfverletzungen bereits vorprogrammiert. Für Skater sollte auch dass tragen eines Helmes für selbstverständlich empfunden werden. Beim Helmkauf sollte darauf geachtet werden, dass der Helm fest sitzt, aber nicht drückt, denn ein Helm der nicht angenehm zu tragen ist landet schneller in der Ecke. Es können auch Fahrradhelme benutzt werden, dabei sollten Spitzzulaufende Helme allerdings vermieden werden, da sie die Halswirbel im Falle eines Sturzes zu stark belasten.

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p class="text">Um sicher zugehen, dass das Produkt von guter Qualität ist, sollten sie bei den Protektoren auf das CE-Zeichen achten. Außerdem gibt es für Helme und Protektoren eine EU Norm. Helme sind mit der Nummer DIN EN 1078, Protektoren sind mit der Nummer DIN EN 14120, gekennzeichnet.

Persönliche Kaufberatung vom Fachmann gibt es bei Karstadt Sport, Sport Vosswinkel, der Galeria Kaufhof oder aber in Düsseldorfs einzigen Fachgeschäft für Inline-Skating Sport's Zimmermann (Fachhandel für Rollsport, Hüttenstr. 15, 40215 Düsseldorf, Telefon: 0211/378109)

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