Die Jecken sind los: Rheinische Post bat zum Prinzenempfang

Die Jecken sind los : Rheinische Post bat zum Prinzenempfang

Diesen Termin haben die Düsseldorfer Karnevalsprinzen und ihr Nachwuchs fest im Kalender: Wenn die Rheinische Post zum Prinzenempfang in ihre Redaktion einlädt, dann ist jeder dabei, der in Düsseldorf die Pritsche schwingt. Auch gestern waren wieder über 100 Jecke zu Gast an der Blumenstraße.

Das Motto "jebaggert jebuddelt jebützt" wurde nicht so ganz wörtlich genommen — gebaggert wurde nicht, gebuddelt auch nicht, aber es gab reichlich Bützchen, als sich gestern die närrische Crème de la Crème Düsseldorfs in der RP-Redaktion traf. Traditionell findet dort seit nunmehr mehr als elf Jahren in der Woche vor Karneval der Prinzenempfang statt. Und der Andrang zeigt jedes Jahr, wie beliebt dieser Termin bei den Jecken ist. Unter 100 Gästen geht es nie ab — und auch gestern tummelten sich viele Dutzend bunt Kostümierte zwischen Computern und News Desk.

Weil man seit Monaten umringt ist von Baustellen, hatte sich die RP-Crew themennah verkleidet: Weiße Blaumänner, gelbe Helme, Zollstöcke, Sägen, andere Werkzeuge — notfalls könnte die Mannschaft den Kö-Bogen vermutlich auch allein bauen. Sachkundig genug ist sie inzwischen dafür.

Die Gäste nahmen's mit Schmunzeln — und präsentierten sich inklusive Nachwuchs mit großer Freude, viel Spaß und noch mehr Helaus, Trän drop (Niederkassel) oder I-A (Unterbach). Das funktioniert immer ganz wunderbar, weil man durchweg seit Jahren dem Narrentum verhaftet ist und die Pänz eifrig mitschunkeln.

Der Prinz ganz aktuell

Unter den Gästen nicht nur eine große Riege von Ex-Prinzen (wie CC-Präsident Engelbert Oxenfort, Thomas Merz oder Regenbogen-Chef Lothar Hörning), sondern auch die Prinzen aus Unterbach, Angermund und die Tonnenbauer aus Niederkassel. Für die Rheinische Post kam Herausgeber Gottfried Arnold mit seiner Frau Irene, RP-Chefredakteur Sven Gösmann war mit seiner Frau Miriam und den Töchtern Marie und Johanna dabei, RP-Lokalchef Hans Onkelbach begrüßte die Gäste im Bauarbeiter-Outfit.

Klar, dass Prinz Simon in seiner Begrüßung sehr aktuell auf den wenige Minuten zuvor zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg einging. Und weil er das geahnt hatte, war Simon am Morgen sehr fleißig gewesen und hatte aus lauter RP-ZeitungsSeiten eine Prinzenmütze gebastelt, auf der die neuesten Schlagzeilen prangten — Motto: Hab ich alles geklaut. Einen Doktorhut hatte er übrigens auch dabei.

Und das immer lockerer auftretende Prinzenpaar harmoniert inzwischen so gut, dass Venetia Rebecca gestern vorsichtshalber erklärte, mit Skandälchen könne man leider nicht dienen: Man sei zwar ein jeckes Paar und verstehe sich prächtig — und das gelte privat auch für die jeweiligen Partner.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Prinzenempfang in der RP-Redaktion

(RP)