Aschermittwoch in Düsseldorf: Jecken verabschieden sich von Hoppeditz

Aschermittwoch in Düsseldorf : Jecken verabschieden sich von Hoppeditz

Ein trauriger Tag für alle Düsseldorfer Jecken. Unter großem Wehklagen wurde am Aschermittwoch der Hoppeditz am Stadtmuseum verbrannt. Damit ist die fünfte Jahreszeit offiziell beendet.

Die Trauer schien unendlich zu sein. Denn viel zu jung ist er gestorben, der Oberschelm — da waren sich die Narren am Aschermittwoch einig. Der Heimatverein "Düsseldorfer Weiter 1978", die "Gesellschaft Düsseldorfer Spiesratze 1911" und das "Düsseldorfer Narrencollegium 1952" hatten um 11.11 Uhr zum großen "Trauer-Palaver" mit tröstenden Getränken eingeladen. Auch das Prinzenpaar der Session 2013/2014, Michael Schweers und Pia Oertel, war gekommen, um dem Hoppeditz die letzte Ehre zu erweisen.

Im Anschluss an die Abschiedsworte von "Pastörken" Ulla Groß setzte sich die Trauergesellschaft vom Stadtmuseum in Bewegung - einmal ums Karree. Helga Hesemann, Vorsitzende des Heimatvereins Düsseldorfer Weiter, hielt eine rührende Trauerrede.

Am Ende musste sie aber dem Rheinischen Grundgesetz zustimmen: "'Et es, wie et es' und 'et kütt wie et kütt." Denn am 11.11. wird der Hoppeditz wieder auferstehen.

(ila)