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Neue Cafés: Kaffee aus dem VW Bulli

Neue Cafés : Kaffee aus dem VW Bulli

Er ist erst wenige Wochen da, doch seine Stammkundschaft hat er bereits gefunden: Claus Bachert verkauft aus einem alten VW Bus heraus auf dem Wochenmarkt auf dem Fürstenplatz in Friedrichstadt Kaffee-Spezialitäten.

Seit Anfang des Jahres steht er auf dem samstäglichen Markt und serviert den Besuchern zum Start ins Wochenende Espresso, Latte Macchiato und kleine Küchlein. Mit seinem Angebot verbindet er zwei Leidenschaften, erzählt der 40-jährige Pempelforter. So ist Bachert großer Fan von VW Bullis und fährt auch privat ein Exemplar.

Andererseits hat der Außendienstmitarbeiter einer Ratinger Firma lange Erfahrung in der Gastronomie gesammelt. Als ihm dann ein Unikat, ein für die Bundeswehr umgebauter VW T3 Synchro, angeboten wurde, setzte er seine Idee vom fahrenden Café in die Tat um. "Ein halbes Jahr hat die Restaurierungsarbeit gedauert", sagt Bachert. Genannt hat er seine Geschäftsidee "Le Cabu". Der Namen ergibt sich aus "Ca" für Café und "bu" für Bus.

Marktbesuchern fällt das ehemalige Armeefahrzeug bereits von weitem auf. Auf dem Dach hat Bachert ein altes Surfbrett montiert - eine Erinnerung an Frankreich, wohin es den Wellenreiter regelmäßig verschlägt. Ansonsten hat er den Wagen behutsam aufgehübscht und liebevoll modernisiert. So kommt die Musik vom iPad, das er an der Innenwand angebracht hat.