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Das neue Prinzenpaar übernahmen das Zepter: Jubel für Josef, Bravos für Barbara

Das neue Prinzenpaar übernahmen das Zepter : Jubel für Josef, Bravos für Barbara

Seit Freitagabend, 19.50 Uhr, hat Düsseldorf ein neues Prinzenpaar. Josef I. und Venetia Barbara I. übernahmen im Radschlägersaal vor über 900 begeisterten Jecken das Narrenzepter.

Eine solche Prinzenpaar-Proklamation hat Düsseldorf noch nicht erlebt: Auf der Bühne zwei sichtlich begeisterte, gut vorbereitete, lockere und fröhliche Jecke. Josef I. und seine Venetia Barbara I. schafften es von der ersten Sekunde an, den Radschlägersaal der Rheinterrasse Saal zum Kochen zu bringen: "Wir heißen uns herzlich willkommen!” und "Schön, dass wir da sind!”

Im Publikum bildeten sich sofort getrennte Fan-Klubs: Auf der einen Seite ein paar hundert, die begeistert "Josef, Josef, Josef” brüllten. Auf der anderen Seite mindestens genauso laut hieß es "Barbara, Barbara, Barbara”. Als die beiden dann auf der Bühne ihr Prinzenpaar-Lied "Dat Prinzepaar” erstmals live ins Mikrofon schmetterten, vereinten sich im Saal die beiden Fan-Klubs: Und ab da hieß es nur noch "Barbara und Josef - Josef und Barbara”.

Unterstützt wurde das Prinzenpaar vom Kinderchor "Die Düsseldötze” von der Paul-Klee-Grundschule. Sichtlich stolz daneben standen CC-Präsident Engelbert Oxenfort (der Vater der Venetia) und Oberbürgermeister Joachim Erwin, der den beiden wenige Minuten zuvor den Schlüssel des Rathauses übergeben hatte. Glückwunsch an die Organisatoren des Abends ­ sie hatten nichts dem Zufall überlassen. Wagenbauer Jacques Tilly hatte den Festraum mit einer gewaltigen Dekoration in einen Saal des Schlosses Benrath verwandelt. Schon dafür gab es ganz am Anfang brausenden Applaus des Publikums. Als Eisbrecher trat Ex-Hoppeditz Jürgen Hilger-Höltgen als Ex-Prinz Drikkes III. auf, der immer noch von seiner Amtszeit mit seiner Venetia Helene träumte. Nachdem Josef und Barbara in ihr Amt eingeführt worden waren, nahm man Kölner Hilfe in Anspruch, um die Zuschauer weiter bei Laune zu halten.

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Doppelte Zugabe

"Dä Blötschkopp” aus Köln zeigte in einer fulminanten Rede, wie man ganz ohne Zoten und ohne Minderheiten aufs Korn zu nehmen, Lachkrämpfe auslöst. Dieses Naturtalent (34) aus der Domstadt zeigte, wie man problemlos einen ganzen Saal innerhalb weniger Sekunden in den Griff kriegt. Er kam nicht ohne doppelte Zugabe von der Bühne. Unter den Gästen: RP-Herausgeber Gottfried Arnold und seine Frau Irene, Matthew G. Boyse (US-Generalkonsul), Staatsministerin Hildegard Müller, der Künstler Bert Gerresheim, der Pantomime Nemo, Polizeipräsident Herbert Schenkelberg und die Ehrenoberbürgermeisterin Marlies Smeets.