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Jetzt wollen die Schwan-Restaurants für Helfer kochen

Gastronomie in Düsseldorf : Jetzt will der Schwan helfen

Düsseldorfer Gastronomen leben zwischen Hoffen und Bangen. Einige wollen jetzt ehrenamtlich für Helfer kochen.

(ujr) Wir begleiten eine Düsseldorfer Gastronomin durch die Corona-Krise. Kerstin Rapp-Schwan betreibt mit ihrem Mann Martin vier Lokale in Düsseldorf, eines in Neuss.

Die Gefühlswelt vieler Gastronomen  bewegt sich in diesen Tagen zwischen Hoffen und Bangen. So auch bei Kerstin Rapp-Schwan. Das Kreditgesuch bei ihrer Hausbank ist gestellt,  die Anträge für Kurzarbeit für die rund 70 festangestellten Mitarbeiter ebenfalls. Sie sollen rückwirkend ab 1. März gelten. Die 46-Jährige hofft, dass die Kredite am Ende durch Zuschüsse des Staates finanziert werden. Denn ob sie sich noch einmal verschulden will, weiß sie nicht. So geht es auch anderen Gastronomen, die sich etwas aufgebaut haben.

Die Betriebswirtin ist stolz auf ihre Mitarbeiter. „Das Team hält super zusammen, die Mannschaft fährt jetzt die geschlossenen Restaurants herunter.“ Es wird sauber gemacht, die Vorräte werden verkocht und eingefroren. Das Essen könnte an Einsatzkräfte von Feuerwehr, Gesundheitsamt und Krankenhäusern sowie an Bedürftige abgegeben werden. Weil einige ihrer Mitarbeiter sich ehrenamtlich engagieren würden, ist Kerstin Rapp-Schwan auch mit einigen Kollegen im Gespräch. Ziel: in Düsseldorf für die Helfer zu kochen. „Unsere Lieferanten würden die Lebensmittel dafür zur Verfügung stellen.“