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Jetzt werden drei Optionen für eine Seilbahn in Düsseldorf geprüft

Verkehr in Düsseldorf : Jetzt werden drei Optionen für eine Seilbahn geprüft

Gegen die Bahn zur Kaserne gibt es keine rechtlichen Bedenken, auch sind Zuschüsse möglich. Der Verkehrsauschuss stimmt für die weitere Planung.

Eine Seilbahn von der Bergischen Kaserne bis zum Staufenplatz und auch ein Wassertaxi auf dem Rhein sind realistische Optionen für Düsseldorf. Für beide Verkehrsmittel könne es nach Aussagen der Bezirksregierung im Regionalrat Zuschüsse geben, sagte Alexander Fils (CDU) jetzt im Verkehrsausschuss. Auch gebe es keine rechtliche Bedenken gegen die Projekte.

Die Stadtpolitik sucht nach neuen Wegen, um den Menschen Alternativen zum Auto anzubieten. Bei der Wandlung der Bergischen Kaserne zu einem Wohnviertel – vielleicht auch zunächst zu einem olympischen Dorf – steht fest, dass erst für eine zusätzliche Verkehrsinfrastruktur gesorgt werden muss. Denn die Bergische Landstraße ist schon heute überlastet.

Der Verkehrsausschuss beschloss, dass die Stadtverwaltung die Optionen Seilbahn oder Straßenbahn vorantreiben und ein Stufenkonzept entwicklen soll. Die Nachfragen der Poltiker zeigten, dass die Seilbahn favorisiert wird. Für eine Straßenbahn müssten Tunnel gegraben werden.

Neu ist nun, Kostenpflichtiger Inhalt dass es entgegen des Verwaltungsvorschlags nicht zwei, sondern drei mögliche Varianten für eine Seilbahn gibt, die ernsthaft geprüft werden. Zunächst wurden folgende Trassen favorsiert: eine von der Kaserne über Wildpark/Rennbahn und Ludenberg bis Staufenplatz; die andere von der Kaserne über eine Station an den Gerresheimer Gymnasien bis zum Bahnhof Gerresheim. Beide Varianten sind rund 4,5 Kilometer lang. Bei einem Takt von 30 bis 60 Sekunden können bis zu 1800 Personen pro Stunde und Richtung transportiert werden.

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Auf Vorschlag von Fils rückt nun auch die Route Krankenhaus Gerresheim-Kaserne-Knittkuhl in die Betrachtung. Sie sei kürzer, preiswerter und verlaufe nur über öffentlichen Grund. Norbert Czerwinski (Grüne) bezweifelte, ob die Station Krankenhaus gut für den Umstieg von Pendlern sei. Er empfahl zudem, mit dem Kreis Mettmann zu sprechen, eine Verlängerung nach Metzkausen sei attraktiv. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke sagte, diese Option habe man auf dem Schirm.