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Düsseldorf: Jeder zweite Arbeitnehmer ist ein Pendler

Düsseldorf : Jeder zweite Arbeitnehmer ist ein Pendler

287 462 Berufspendler kommen täglich nach Düsseldorf - das hat der Landesbetrieb für Information und Technik (NRW IT) bei einer Untersuchung der Pendlerströme in ganz NRW ermittelt. Von einer knappen halben Million Erwerbstätiger in der Landeshauptstadt kommen demzufolge 57, 7 Prozent von außerhalb.

Mit 17 833 sind Duisburger dabei am häufigsten vertreten, 17 748 Arbeitnehmer in Düsseldorf wohnen in Neuss. Auch 12 789 Kölner und rund 5000 Monheimer kommen zur Arbeit nach Düsseldorf. Damit steht die Landeshauptstadt in der Statistik auf Platz 3. Mehr auswärtige Arbeitnehmer haben bloß Moers (58,7 Prozent) und Neuss (58,2 Prozent). In Köln dagegen sind nur 44Prozent auswärtige Arbeitnehmer beschäftigt, in Solingen liegt die Pendlerquote der 28 untersuchten Städte mit knapp unter 30 Prozent am niedrigsten.

Am Stichtag 30. Juni 2013 waren 301 721 Düsseldorfer berufstätig, von denen fast jeder dritte seiner Arbeit anderswo nachgeht. 91 266 Auspendler hat der Landesbetrieb anhand der Beschäftigtenstatistik in Düsseldorf registriert. Bereits zu Jahresbeginn hatten Statistiker ermittelt, dass zwei Drittel aller Pendler in NRW selbst Auto fahren, nur knapp vier Prozent als Mitfahrer und immerhin rund acht Prozent mit dem Rad zur Arbeit kommen.

Nicht erfasst sind dabei die Selbstständigen, und für geringfügig beschäftigte Pendler haben die Statistiker die Zahlen geschätzt. Gleichwohl, heißt es aus dem Landesbetrieb, sei die Qualität der Erhebung hoch. Das dürfte vor allem die Industrie- und Handelskammer freuen, die auf Basis dieser Zahlen eigene Analysen erstellt. Auch für die Planung der Infrastruktur, insbesondere im Straßen- und Bahnverkehr sind die Pendler-Zahlen von Bedeutung.

Für Letztere sind aber nicht nur die Zahlen der Ein- und Auspendler von Bedeutung. Auch innerhalb der Stadt kommen schließlich Arbeitnehmer täglich irgendwie zum Arbeitsplatz. Auch diese sogenannten innergemeindlichen Berufspendler hat der Landesbetrieb gezählt. Sie lag im Sommer vergangenen Jahres bei 210 455.

(sg)