Düsseldorf: Israel-Tag: orientalisches Flair auf dem Marktplatz

Düsseldorf : Israel-Tag: orientalisches Flair auf dem Marktplatz

Vergangene Woche war Oberbürgermeister Dirk Elbers noch selbst in Israel, am Mittwoch musste er nicht weit reisen. In unmittelbarer Nähe zu seinem Schreibtisch im Rathaus bekam er auf dem Marktplatz sämtliche Facetten des Landes am Mittelmeer geboten: Falafel und andere israelische Spezialitäten zu orientalischen Klängen bei schwül-warmem Klima, zwar nicht am Mittelmeer, dafür aber am Rheinufer.

Anlass für das israelische Fest, das auch in sechzig weiteren deutschen Städten gefeiert wurde, war der Israel-Tag. 65 Jahre ist es am 14. Mai her, dass der Staat gegründet wurde.

Neben der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Landtags und neun weiteren Vereinen war auch Jutta Schmidt mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit auf dem Platz vertreten: "Wir wollen zeigen, wie Israel heute ist: ein faszinierendes Land — allein schon von der Natur aus. Dazu eignet sich das fröhliche Fest gut." Auch Schirmherr Elbers zeigte sich noch immer tief beeindruckt von seiner Israelreise. "Wie sich das Land entwickelt hat, ist faszinierend: jede Menge Start-up-Unternehmen. Seit ich hier bin, erzähle ich das in jeder Rede", sagte er.

Kai Schuler informierte sich mit einem Pita-Brot in der Hand über das Land. Selbst dort gewesen ist der Jugendliche noch nie, aber Israel hat es ihm angetan, schon zum fünften Mal besuchte er das Fest. "Es ist immer wieder nett, etwas über die Kultur mitzubekommen", sagte er. "Und die Falafel bekommt man auch nur hier so gut."

(ttr)