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Inzidenz über 35 - in Düsseldorf gelten diese Regeln (ab 27. Juli)

Shopping, Gastronomie, Sport : Inzidenz über 35 - in Düsseldorf gelten diese Regeln

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf liegt seit mehreren Tagen wieder über dem Schwellenwert von 35. Am Dienstag treten daher neue Einschränkungen in Kraft. Das ist in der Landeshauptstadt erlaubt.

In NRW gelten derzeit vier unterschiedliche Lockerungsschritte. Stufe 0 mit den weitreichendsten Öffnungen gilt bei einer Neuinfektionsrate von unter zehn Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Stufe 1 tritt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von zehn bis 35 ein, Stufe 2 bei 35 bis 50. Und Stufe 3 gilt für eine Inzidenz von 50 bis 100.

In Düsseldorf liegt die Wocheninzidenz mittlerweile seit mehreren Tagen wieder über 35, damit treten voraussichtlich ab Dienstag (27. Juli) Verschärfungen der Stufe 2 in Kraft. Was in Düsseldorf möglich ist, zeigt der folgende Überblick:

Düsseldorf erreicht Inzidenzstufe 1: Das sind die Lockerungen ab 11.06.2021

Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene: Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzvorkehrungen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, werden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, zum Beispiel in der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Die Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin.

Private Kontakte: Treffen sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten, außerdem für zehn Personen mit aktuellem Test aus beliebigen Haushalten. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt.

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Gastronomie: Die Außengastronomie ist ohne negative Testnachweise erlaubt. Die Innengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Testnachweise vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist.

Kultur: Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Testnachweis sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit bis zu 20 Personen stattfinden, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt. Museen können ohne Terminvergabe öffnen, Führungen sind zulässig. In Bibliotheken und Archiven sind keine Terminbuchungen nötig.

Sport: Außen ist kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung erlaubt. Kontaktsport ist mit bis zu 25 Personen mit Negativtestnachweis und Rückverfolgung erlaubt. Innen ist kontaktfreier Sport mit Mindestabstand ohne Personenbegrenzung möglich. Kontaktsport ist mit bis zu zwölf Personen erlaubt. Hochintensives Ausdauertraining (HIIT, Indoor-Cycling et cetera) ist nicht erlaubt.

Sport in Innenräumen ist nur mit Negativtestnachweis und Rückverfolgung erlaubt. Außen sind bis zu 1000 Zuschauer (max. ein Drittel der Kapazität) ohne vorherigen Test erlaubt. Innen sind bis zu 500 Zuschauer möglich, wenn negative Testnachweise, ein Sitzplan und eine Sitzordnung, beispielsweise nach Schachbrettmuster vorliegen.

Freizeitstätten: Die Öffnung aller Bäder, Saunen und Indoorspielplätze mit negativen Testnachweisen und Personenbegrenzung ist erlaubt. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 50 liegt, ist die Öffnung von Freizeitparks und Spielbanken mit negativen Testnachweisen und Personenbegrenzung möglich. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind bei einer Landesinzidenz unter 50 auch in den Innenbereichen mit negativen Testnachweisen möglich.

Kantinen: Kantinen dürfen geöffnet werden. Für Betriebsangehörige auch ohne negative Testnachweise.

Spielplätze: Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet.

Shopping: Alle Geschäfte dürfen wieder ohne Test besucht werden. Die Kundenbegrenzung reduziert sich auf eine Person pro zehn Quadratmeter (ab einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmeter gilt eine Person pro 20 Quadratmeter).

Tourismus: Hotels dürfen voll ausgelastet werden (mit Testnachweis) und Gäste eine volle gastronomische Versorgung anbieten. Autarke Übernachtungen - etwa Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile, Zelte - sind mit einem negativen Test möglich. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen.

Kurse und Bildungsangebote: Präsenzunterricht mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest und ohne Mindestabstände ist möglich, sofern ein Sitzplan mit festen Sitzplätzen vorhanden ist. Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit bis zu 20 Personen erlaubt, sofern negative Testnachweise vorliegen oder ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt wird.

Volkshochschule: Die Volkshochschule bietet während der Sommerferien und im kommenden Herbstsemester wieder Veranstaltungen in Präsenz an, zu denen sich Interessierte ab sofort anmelden können. Zusätzlich wird das Angebot von digitalen Veranstaltungen stetig erweitert.

Musikschule: Nach den Sommerferien wird die Clara-Schumann-Musikschule - wenn die Inzidenz niedrig bleibt - wieder an ihren Standorten in den verschiedenen Bezirken Präsenzunterricht anbieten. Es sind sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht und Ensembleproben in Präsenz geplant.

Stadtverwaltung: Der Publikumsverkehr innerhalb der städtischen Dienststellen bleibt weiterhin eingeschränkt. Die Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden – soweit möglich – über das Online-Angebot und über Notdienste in eingeschränkter Form fortgeführt. >>>Ausführliche Infos gibt es hier.

Veranstaltungen: Sitzungen/Tagungen/Kongresse sind außen und innen mit bis zu 500 Teilnehmern möglich, sofern negative Testnachweise vorliegen. Private Veranstaltungen sind im Freien mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich. Voraussetzung sind ein negativer Testnachweis und die sichergestellte Rückverfolgbarkeit. Es gibt keine Maskenpflicht innen am Tisch und keine im Außenbereich. Die Unterschreitung des Mindestabstandes an festen Sitzplätzen ist zulässig, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

Jahr- und Spezialmärkte im Freien mit Personenbegrenzung sind möglich. Mit negativen Testnachweisen sind auch Kirmeselemente zulässig.

Kinder- und Jugendarbeit:Gruppenangebote sind innen mit 20 und außen mit 30 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest erlaubt. Gruppenangebote sind auch innen ohne Maske möglich. Ferienangebote und Ferienreisen sind mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest möglich.

Kitas: Die Kindergärten bleiben im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet, also feste Gruppen und um 10 Stunden verringerte Betreuungszeiten. Seit dem 7. Juni ist die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurückgekehrt: Volle Stundenanzahl, Gruppentrennung wird aufgehoben, Freiwilliges Testangebot.

Schulen: Seit 31. Mai sind alle Schüler wieder vollständig in den Präsenzunterricht zurückgekehrt.

Bolzplätze: Das Gartenamt öffnet die Bolzplätze im Stadtgebiet sukzessive.

ÖPNV: Im Nahverkehr muss eine Atemschutzmaske getragen werden (FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95). OP-Masken sind nicht zulässig.

Skatepark: Der Skatepark Eller an der Heidelberger Straße ist geöffnet. Skaten und BMX fahren ist nun unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln und nach vorheriger Anmeldung möglich.

Museen: Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 können Museen ohne Terminvergabe öffnen.

Wildpark: Der Wildpark in Grafenberg ist geöffnet. Nur die Ausstellungsräume der Waldschule bleiben weiter geschlossen. Für einen Besuch muss vorab ein Ticket gebucht werden. Das Ticket ist Voraussetzung für den Einlass; ein spontaner Besuch des Wildparks ist nicht möglich. Zudem ist der Einlass derzeit nur über den Haupteingang geregelt und es gelten strenge Kontaktbeschränkungen.

Stadtbüchereien Für einen Besuch der Zentralbibliothek ist die Registrierung mit Bibliothekskarte, Luca-App, der Corona-Warn-App oder durch Hinterlegung der Kontaktdaten notwendig. Medien können in der Zentralbibliothek zurückgegeben und ausgeliehen werden. Auch alle Stadtteilbüchereien sind für das Publikum geöffnet. Den Zugang zu den Büchereien gibt es für eine eingeschränkte Anzahl von Kunden ausschließlich durch die Registrierung mit einer Bibliothekskarte.

Handwerk und Dienstleistungen: Alle körpernahen Dienstleistungen sind zulässig. Soweit das Einhalten von Abstands- und Maskenpflicht nicht möglich ist, nur mit aktuellem Test.

Friedhöfe: Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können.

Friedhofsmobile:  Seit dem 7. Juni bringt der Fahrdienst ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof und dem Friedhof Stoffeln wieder kostenfrei zu den Grabstätten ihrer Angehörigen. Ebenso startet der Beförderungsdienst auf dem Friedhof Gerresheim wieder. Für alle Mitfahrenden gilt die Pflicht, eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95 zu tragen.

Hinweis: Die Daten, die unseren Grafiken zugrunde liegen, stammen vom Robert-Koch-Institut. In einigen unserer Artikel sind die Zahlen der örtlichen Gesundheitsämter die Basis der Berichterstattung und können davon abweichen. Die Städte und das RKI erheben ihre Werte zu verschiedenen Zeitpunkten.

(csr/veke)