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Düsseldorf: Informationen für Eltern der i-Dötze 2017

Düsseldorf : Informationen für Eltern der i-Dötze 2017

Stadt lädt Eltern zu vier Veranstaltungen ein. Dabei geht es vor allem um vorschulische Fördermöglichkeiten.

Einige Eltern kleiner Kinder trauten in den vergangenen Tagen ihren Augen nicht. Im Briefkasten lag ein Schreiben, mit dem sie eingeladen werden, sich über die Grundschulzeit ihrer Sprösslinge schlau zu machen. "Meine Tochter ist dreieinhalb, kommt im Sommer 2017 in die Schule, was soll ich da jetzt schon entscheiden?", fragt ein überraschter Vater. Die RP hörte nach, was es mit den Einladungen auf sich hat.

Wieso gibt es die Einladung bereits so früh? Die Verpflichtung, mindestens zwei Jahre vor der Einschulung eine solche Veranstaltung anzubieten, steht im Schulgesetz. Dort heißt es: "Der Schulträger lädt gemeinsam mit den Leitern der Tageseinrichtungen und der Grundschulen die Eltern, deren Kinder in zwei Jahren eingeschult werden, zu einer Informationsveranstaltung ein." Vor vier Jahren wurden die Inhalte dieser Abende komplett überarbeitet. Der Einsatz eines Moderators soll sicherstellen, dass die Eltern bei den insgesamt vier Veranstaltungen gleichwertig informiert werden.

Was wollen die Veranstaltungen leisten? "Wir informieren die Eltern über vorschulische Fördermöglichkeiten", sagt Schuldezernent Burkhard Hintzsche. Die Familien sollen verstehen, dass sie selbst neben Kita und Schule der entscheidende Bildungsort sind.

  • Korschenbroich : Infoabend für Eltern der Schulneulinge 2020/21
  • Wassenberg : Elternabend über die vorschulische Förderung
  • Geldern : Preisträger musizieren in der Aula
  • Goch : Infotag der Gocher Grundschulen
  • Monheim/Langenfeld : Schulwahl-Reform: Das sagen die Lehrer
  • Die Tierkrankenversicherung habe sich  lediglich mit
    Halterin vor Gericht : Düsseldorfer Tierklinik verlangt 26.000 Euro von Hundehalterin

Gibt es konkrete Tipps? Ja. So erfahren die Eltern, dass sie Anlässe zum Sprechen schaffen, zum Sprechen ermutigen und die Freude beispielsweise an Reimen und Liedtexten wecken sollen.

Geht es auch darum, die spätere Schulwahl zu lenken? "Nein", sagt Schuldezernent Hintzsche. Bei den durchschnittlich von 200 bis 300 Müttern und Vätern besuchten Informationsabenden stünden pädagogische Fragen im Zentrum. Die spätere Schulwahl stehe auf einem anderen Blatt. "Dafür gibt es zu einem späteren Zeitpunkt Tage der offenen Tür sowie besondere Anmeldeverfahren", sagt der Beamte.

Wo und wann wird informiert? Es gibt vier Abende, die jeweils um 20 Uhr beginnen: Mittwoch, 25. Februar, Aula der Heine-Gesamtschule, Graf-Recke-Str. 170 (nicht barrierefrei); Dienstag, 3. März, Aula des Görres-Gymnasiums, Königsallee 57; Montag, 9. März, Aula des Cecilien-Gymnasiums, Schorlemerstraße 99; Donnerstag, 19. März, Aula des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums, Brucknerstraße 19.

(RP)