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In Düsseldorf-Knittkuhl gibt es keinen neuen Wohnungsbau

Planen in Düsseldorf : Die freien Flächen in Knittkuhl bleiben erhalten

Planungsausschuss des Regionalrats revidiert teilweise den Regionalplan. Grafenberg bleibt jedoch mögliches Siedlungsgebiet.

Eine Ausweisung möglicher neuer Siedlungsgebiete, das ist das Ziel des Regionalplans der Bezirksregierung mit dem Titel „Mehr Wohnraum im Rheinland“. Dass Freiflächen zumindest theoretisch in Zukunft zugebaut werden könnten, sorgte für viele Proteste bei den Bürgern. Jetzt hat der Planungsausschuss des Regionalrates diese „Ideensammlung“ zumindest teilweise einkassiert. Der Düsseldorfer Rat hatte das Vorhaben ohnehin bereits zurückgewiesen. Endgültig wird der Regionalplan im März 2020 verabschiedet.

Wie gestern bereits berichtet, ist eine Bebauung westlich und östlich von Schloss Kalkum vorläufig vom Tisch. Gute Nachrichten gibt es auch für die Menschen in Knittkuhl, das rund 60 Hektar große Areal an der Bergischen Kaserne soll nicht bebaut werden. Anders sieht es bei dem „Damm“ oder „Deckel“ zwischen Ernst-Poensgen-Allee und Lenaustraße in Grafenberg aus. Der aufgeschüttete Grünstreifen, unter dem eine Güterzugstrecke verläuft, bleibt eine allgemeine Siedlungsfläche, obwohl dort neben Kleingärten und Spazierwegen auch mehrere Sportvereine inklusive des Tischtennisleistungszentrums angesiedelt sind.

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Ursprünglich wollte die Bezirksregierung in ihrer Vorlage sogar auf den Flächen in Knittkuhl und Grafenberg beharren, während sie im Fall von Kalkum und auch bei Flächen im Linksrheinischen bereits im Vorfeld Einsehen gezeigt und sie herausgestrichen hatte. Wie Alexander Fils, der für die CDU im Regionalausschuss sitzt, berichtet, habe dann die Mehrheitsfraktion CDU sowie die FDP mit den Freien Wählern und der Tierschutzpartei einen entsprechenden Änderungsantrag eingereicht, dem sich die SPD dann auch anschloss. So wurde Knittkuhl komplett gestrichen, in Grafenberg wurden zumindest die reinen Waldflächen aus der Planung herausgenommen.