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Düsseldorf: Im "Trompeter" wird jetzt griechisch gekocht

Düsseldorf : Im "Trompeter" wird jetzt griechisch gekocht

Das Traditionslokal am Fürstenwall hat einen neuen Inhaber. Auf der Karte: gefüllte Weinblätter, gegrillter Oktopus und Ofenbohnen.

Nirgendwo ist das Kommen und Gehen größer als in der Gastronomie. Dabei zeichnen sich einige Standorte als besonders wechselhaft aus, und das, obwohl es sich niemand so richtig erklären kann. Am Fürstenwall beispielsweise müsste doch eigentlich alles stimmen, und doch wechseln manchmal die Betreiber schneller als der Kellner ein Bier bringen kann. Diesmal aber soll es für immer sein.

Kaum ein Jahr ist es her, als das Lokal "Zum Trompeter" nach kurzer Umbauzeit neu eröffnete. Die Betreiber setzten vor allem auf Flammkuchen-Vielfalt. Aber damit ist schon wieder Schluss, um den Jahreswechsel herum standen Gäste vor verschlossenen Türen. Nun herrscht wieder ein gastronomisches Leben im "Zum Trompeter". Der Wirt Athanasios Athanasiadis und seine Frau Vilika führen das Haus jetzt mit klassischen griechischen Spezialitäten.

Auf der Karte stehen verschiedene Lamm- und Schwein-Gerichte sowie Fisch- und andere Meerestiere. Vegetarische Speisen haben eine extra Rubrik bekommen, die aber zum einen noch größer werden könnte (es stehen nur Nudeln mit Gemüse und gegrillte Auberginen zur Wahl). Zum anderen irritiert das dritte Angebot dieser Kategorie: Risotto mit Meeresfrüchten.

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Zudem gibt es verschiedene Salate, Geflügelspeisen, Suppen und Käse. Viel Wert legen die Gastronomen auf die Vorspeisen: Acht kalte sowie elf warme Starter stehen zur Wahl: gefüllte Weinblätter, Auberginen-Mousse, geräucherter Lachs und Fetakäse-Creme sind alle zu empfehlen ebenso wie gefülltes Gemüse mit Käse, gegrillter Oktopus und Riesenbohnen vom Backofen.

"Die Karte ist zwar noch nicht riesig", sagt Athanasiadis. "Aber so können wir alle Speisen frisch zubereiten." In der Anfangszeit seiner neuen Selbstständigkeit ginge es ihm um das Ziel, guten Kontakt zu den Gästen aufzubauen und ihre Bedürfnisse kennenzulernen.

Aus diesem Grund habe das Efsin auch noch keinen offiziellen Eröffnungstermin gehabt. Dieses "soft opening" gibt dem Efsin-Team etwas Zeit, sich gut einzuarbeiten. "Wie möchten ohne Hektik und mit Liebe und Gastfreundschaft das neue Lokal betreiben."

In der kurzen Zeit während der Übernahme hat Athanasiadis große Teile der Einrichtung renoviert. Den Holzboden ließ er ausbessern, die Küche ist fast zu 80 Prozent neu ebenso wie die Beleuchtung und Teile der Decke. Der bekannte Charme der Räume solle aber wiedererkennbar sein. "Ich habe das Lokal mit Respekt übernommen und möchte das Alte mit dem Neuen verbinden", sagt der Wirt. Daher hat er auch den Namen gewählt: Das griechische Wort "Efsin" bedeutet etwa "super gut leben" und "gute Lebensqualität".

Und um sich nicht vom Vorgänger zu distanzieren, hat er den Namen "Efsin im Trompeter" gewählt. Wie eng verbunden die Gäste mit dem Namen sind, merkt Athanasiadis bei Gesprächen am Tisch. "Die Menschen erzählen so viel aus den vergangenen Jahren und Jahrzehnten", sagt er. "Ich fühle mich schon, als habe ich selbst diese Zeit hier verbracht."

Kontakt Efsin im Trompeter, Fürstenwall 66b, Telefon 0211 97173154, www.efsin-restaurant.de

(RP)