Düsseldorf: Im "Knackpunkt" hilft der SKFM jungen Frauen

Düsseldorf: Im "Knackpunkt" hilft der SKFM jungen Frauen

Der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) erinnert heute an die 20-jährige Geschichte der einzigen Notschlafstelle für Mädchen und junge Frauen in Düsseldorf. Die hat der SKFM bei ihrer Gründung 1997 nicht von ungefähr "Knackpunkt" genannt. "Hier werden Entscheidungen für die Zukunft getroffen, hier geht es um Existenzielles, um das Leben, oft sogar um das Überleben der jungen Menschen, die zu uns kommen", sagt SKFM-Vorstandschef Heinz-Werner Schnittker.

Auch nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit gehe es an jedem Abend neu um existenzielle Fragen, ums Übernachten, Versorgen und Begleiten. "Also um Dinge, auf die es im Moment größter Not ankommt", meint Schnittker. Die Notschlafstelle an der Grupellostraße richtet sich als Jugendhilfeeinrichtung an minderjährige Mädchen sowie an junge erwachsene Frauen bis 27 Jahren, die faktisch auf der Straße leben, größtenteils drogenabhängig sind und der Beschaffungsprostitution nachgehen.

Angegliedert ist die Clearingstelle "Schrittweise", die Ausstiegsperspektiven aufzeigen will. Im Mittelpunkt stehen dabei Motivation und Begleitung. Die Mitarbeiter, die sich um die Mädchen und Frauen kümmern, sind zu sehr unterschieldichen Zeiten ansprechbar, um so dem Alltag der Ratsuchenden entgegenzukommen. Zum heutigen runden Geburtstag erwartet der SKFM zahlreiche Gäste.

(jj)
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