Parkplatz am Löricker Freibad: Illegales Parken: Autofahrer weichen nach Heerdt aus

Parkplatz am Löricker Freibad : Illegales Parken: Autofahrer weichen nach Heerdt aus

Auch wenn sich auf dem Parkplatz am Löricker Freibad die Situation entspannt hat, suchen offensichtlich ein oder mehrere Park-Service-Unternehmen am Düsseldorfer Flughafen nun Ausweichplätze, wo sie die Autos von Fluggästen abstellen. Fündig wurden sie in Heerdt.

Anscheinend über Nacht ist dort der "Park-and-Ride-Platz" an der Pariser Straße mit Autos — vor allem aus den Niederlanden und Belgien — vollgestellt worden. Man findet auch auffallend viele Wagen mit auswärtigen deutschen Nummernschildern, die unmöglich alle Pendler sein können. Ein Mitglied des nebenan liegenden Hundesportvereins sagte: "Normalerweise ist der Platz nicht so voll. Es ist schon seltsam, dass ausgerechnet nach der Berichterstattung über den Parkplatz in Lörick hier so viele Autos stehen." Es sollen auch Autos direkt in dem Wohngebiet am Dominikus-Krankenhaus abgestellt worden sein, berichteten Leser der RP.

Auffallend viele auswärtige Kennzeichen fanden sich dort am Nachmittag aber nicht mehr. Zudem ist die Parkplatznot im Wohngebiet, seit der Parkplatz, der zum Krankenhaus gehört, gebührenpflichtig ist, ohnehin groß, wie Anwohner berichteten. Tatsächlich suchten die Unternehmen wohl große, öffentliche Parkplätze abseits von Wohngebieten für ihre Kunden, wie auch Kenner der Branche bestätigten.

Zu Wort hat sich nun auch ein Unternehmer gemeldet, der einen Park-Service am Flughafen anbietet. Fatih Bektas von "Best-Park" sagte, dass er natürlich Flächen für seine Kunden angemietet habe, und verwahrte sich dagegen, mit den unseriösen Service-Anbietern in einen Topf geschmissen zu werden. Bektas hat 150 Parkhaus-Plätze am Rather Kreuzweg und 50 offene Plätze. Etwa 50 Euro kostet bei ihm ein Parkhausplatz, 40 Euro nimmt er für den offenen.
"Wenn die besetzt sind, nehmen wir keinen anderen Gast mehr an", sagte der Unternehmer. Unseriöse Anbieter, die die Autos ihrer Kunden einfach auf öffentlichem Grund abstellen, seien auch für ihn rufschädigend. Deshalb unterstütze er die Bemühungen des Ordnungsamtes, der Wildparkerei Herr zu werden.

(tt)
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