Hochschul-Bibliothek verlangt von Professorin 2250 Euro Strafe - Bücher zu spät zurückgegeben

50 Bücher zu spät zurückgegeben: Hochschul-Bibliothek verlangt von Professorin 2250 Euro Strafe

Eine Professorin der Hochschule Niederrhein soll 2250 Euro Strafe zahlen. Sie hatte 50 Bücher aus der Hochschul-Bibliothek ausgeliehen und verspätet zurückgegeben.

Darauf pocht zumindest die Hochschule Niederrhein. Inzwischen ist die Sache ein Fall für die Justiz: Vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat die Hochschullehrerin die Gebührenforderung angefochten. Am 19. Oktober will das Gericht über den Bücherstreit verhandeln (Az.: 15 K 1130/16).

Dass die Dozentin die Bücher verspätet zurückgegeben hat, sei dabei unstreitig, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag auf Anfrage. Gestritten werde aber um die Höhe der Summe, die dafür zu zahlen ist.

„Dozenten können die Bücher bei uns bis zu vier Jahre umsonst leihen“, sagte ein Hochschulsprecher in Krefeld. Allerdings müssten sie nach jeweils einem Jahr eine Verlängerung beantragen. „Sechs Wochen vor Ablauf der Frist wird man per Email daran erinnert.“

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Werde die Leihfrist dennoch nicht verlängert und um mehr als 40 Tage überschritten, „fallen bei uns 45 Euro Gebühr pro Buch an“. Trotz mehrfacher Hinweise habe die Professorin keine Verlängerung beantragt. Bei 50 Büchern seien dies nun besagte 2250 Euro.

Anm. d. Red.: In einer früheren Version dieses Textes stand, die Professorin habe die Bücher an der Uni-Bibliothek Düsseldorf ausgeliehen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

(felt/dpa)
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