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Herzog-Terrassen in Düsseldorf für 140 Millionen verkauft

Immobilienwirtschaft : Herzog-Terrassen für 140 Millionen verkauft

Das Büro-Gebäude in Friedrichstadt wurde vom Frankfurter Unternehmen Godewind Immobilien erworben. Momentan steht fast die Hälfte der Flächen leer, das soll sich jedoch bald ändern.

(nic) Das Frankfurter Unternehmen  Godewind Immobilien AG hat einen Kaufvertrag für das Bürogebäude Herzog-Terrassen in Friedrichstadt unterschrieben, die frühere WestLB-Zentrale an der Ecke Herzogstraße/Friedrichstraße. Das Objekt auf einem rund 16.300 Quadratmeter großen Grundstück bietet insgesamt rund 55.717 Quadratmetern Mietfläche, von denen momentan etwa 45 Prozent leerstehen. Zu den Mietern gehören Banken, Handelsunternehmen und Firmen aus der  Service- und Finanzindustrie. Die landeseigene NRW.Bank hat für die Zeit ab dem kommenden November 7000 Quadratmeter Flächen dort angemietet. Der Kaufpreis liegt bei 140 Millionen Euro, der Verkauf soll bis April vollzogen werden.

Bei den Herzog-Terrassen handele es sich um einen modernen Bürokomplex „in ausgezeichneter Lage mit erheblichem Aufwertungspotenzial“, betonten die neuen Eigentümer. Das Objekt passe somit zur Geschäftsstrategie von Godewind. Hervorgehoben wird unter anderem die große Nähe zur Königsallee. Zur Infrastruktur des Hauses gehören unter anderem ein Sicherheits-Service, ein Restaurant im Haus sowie kleine Cafés, eine Kita und in der großen Tiefgarage (962 Plätze) moderne Ladestationen für Elektroautos. Geplant ist nach Angaben von Godewind, den Leerstand in dem Bürohaus bis 2021 komplett abzubauen, bestehende Mietverträge zu verlängern und insgesamt höhere Mieten je Quadratmeter zu erwirtschaften.

Vor fünf Jahren war das Gebäude zusammen mit weiteren benachbarten Häusern an das Unternehmen Blackstone verkauft worden.