Helge Achenbach beantragt vorzeitige Haftentlassung Dezember 2017

Antrag auf vorzeitige Entlassung : Helge Achenbach will im Dezember frei kommen

Der ehemalige Kunstberater Helge Achenbach will zum 8. Dezember 2017 aus der Haft entlassen werden. Die Staatsanwaltschaft Essen bestätigte, einen entsprechenden Antrag erhalten zu haben.

Sie habe den Antrag auf vorzeitige Haftentlassung erhalten und an die zuständige Strafvollstreckungskammer am Landgericht Kleve weitergeleitet. Wie lange die Prüfung dort dauern wird, dazu gibt das Landgericht keine Auskunft und verweist zurück an die Staatsanwaltschaft.

Helge Achenbach war am 16. März 2015 vom Landgericht Essen wegen Betrugs zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. In Haft war er bereits seit Juni 2014. Dementsprechend wären im Sommer 2018 zwei Drittel der Gesamtstrafe verbüßt. In der Regel prüft die Justiz dann ohnehin, ob der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Bei Erstverurteilten stehen die Chancen dafür meist gut.

Seit September 2016 sitzt Achenbach im offenen Vollzug in der Justizvollzugsanstalt Moers-Kapellen ein und darf die Haftanstalt stundenweise verlassen. Er arbeitet bei der Diakonie Düsseldorf.

(hpaw)
Mehr von RP ONLINE