Heinrich Fucks als Superintendent von Düsseldorf eingeführt

Evangelische Kirche : Heinrich Fucks als Superintendent eingeführt

Seit März führt er die Geschäfte, Mitte November wurde er zum Superintendenten gewählt. Nun leitet der evangelische Pfarrer Heinrich Fucks auch offiziell die Geschäfte des Kirchenkreises Düsseldorf.

(tino) Das Leben von Heinrich Fucks wurde zwar nicht komplett umgekrempelt, dennoch war dem Pfarrer sehr feierlich zumute. Der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, führte den ersten hauptamtlichen Superintendenten in Düsseldorf mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche jetzt offiziell in sein neues Amt ein. „Ja, jetzt gibt es ganz offensichtlich kein Zurück mehr“, meinte Fucks lächelnd.

Mit der feierlichen Bestätigung begann auch offiziell, was intern schon Bestand hatte. Fucks führt die Geschäfte des Kirchenkreises Düsseldorf bereits seit März. Mitte November wurde er zum Superintendenten und damit zum leitenden Geistlichen der evangelischen Kirche in der Landeshauptstadt gewählt.

„Ich kenne Pfarrer Heinrich Fucks. Ich bin mir sicher, dass wir gut zusammen arbeiten werden“, meinte Präses Rekowski“ Er war selbst Superintendent in Wuppertal und kennt daher die Fragen und Themen. „Ich stehe im ständigen Austausch mit den Superintendenten. Sie haben noch das Ohr an der Basis.“ Einfluss auf die Wahl von Fucks hatte die Landeskirche allerdings nur bedingt. Die Kreissynoden wählen ihre Superintendenten völlig autonom.

Nach seiner Amtseinführung waltete Fucks direkt seines Amtes und führte weitere Mitglieder des Kreissynodalvorstandes, dem Leitungsgremium des Kirchenkreises Düsseldorf, in ihre Ämter ein. Pfarrer Martin Fricke (Leiter Bildung des Kirchenkreises) ist jetzt offiziell Synodalassessor und damit Fucks’ Stellverteter. Klinikseelsorgerin Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth (Uni-Kliniken) übernahm das Amt der ersten stellvertretenden Skriba (Schriftführerin).

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