Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf: Haiku-Wettbewerb ein voller Erfolg

Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf: Haiku-Wettbewerb ein voller Erfolg

Dass der japanische Dreizeiler Haiku so eine Begeisterung auslöst, hätte Tsuyoshi Kawahara, Vizekonsul Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf, nicht erwartet.

Umso mehr freute er sich, dass 267 Haiku-Gedichte (78 japanisch- und 189 deutschsprachige), die ein Naturerlebnis stimmungsvoll in drei Zeilen beschreiben nicht nur von den Japanern, sondern auch den Deutschen im Rahmen der Japan-Woche unter dem Motto "150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan", beim Haiku-Wettbewerb eingereicht wurden.

Gemeinsam haben das Goethe-Institut Düsseldorf mit dem Kulturamt und dem Literaturbüro NRW im EKO-Haus der Japanischen Kultur an 22 Düsseldorfer im Alter zwischen zwölf und 76 Jahren Preise wie Büchergutscheine, Haoris, eine Sonderführung durch das EKO-Haus, Art Cards oder Eintrittskarten für das Literaturschiff 2012 verliehen. Kamilla Stadniczuk war eine der Preisträgerinnen und freute sich über die Auszeichnung.

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Die 23-Jährige nahm die Herausforderung gerne an: "Das Schwere war die strikte Abfolge mit fünf, sieben und fünf Silben einzuhalten", sagte die Studentin. Ihr Haiku über Freundschaft wurde von der vierköpfigen Jury, die aus Michael Serrer, Leiter Literaturbüro NRW, Michael Kuhl, Kulturzentrum Düsseldorf, Stefan Brunner, Leiter Goethe-Institut und Petra Schukalla, Goethe-Institut, belohnt.

"Haikus sind sehr beliebt und bekannt geworden", sagte Takao Aoyama, Direktor EKO-Haus. Die Haikus der Preisträger handelten unter anderem von blühenden Kirschblüten, dem Erlebnis auf dem Rhein oder der Freundschaft eines Japaners mit dem deutschen Spargel.

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