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Düsseldorf: Günter Grass soll an der Akademie geehrt werden

Düsseldorf : Günter Grass soll an der Akademie geehrt werden

Die Ehrung für Mutter Ey haben die Düsseldorfer Jonges hinbekommen, am Montag wird das Denkmal am Andreasquartier eingeweiht. Nicht das einzige Beispiel, wo der Heimatverein seine Zuneigung für große Gestalten aus der Düsseldorfer Kunstgeschichte mit Hartnäckigkeit paart, um eine angemessene Würdigung zu erreichen. So soll nun auch Günter Grass, der verstorbene Literatur-Nobelpreisträger, mit einer Gedenktafel an der Kunstakademie geehrt werden.

Grass lebte von 1947 bis 1952 in Düsseldorf. Er arbeitete als Steinmetz und studierte an der Kunstakademie, wollte Bildhauer werden. Er spielte Jazz in der Altstadtkneipe "Csikos", wo ihn Klaus Doldinger kennenlernte und bewunderte. "Grass ist der einzige Nobelpreisträger, den die Kunstakademie hervorgebracht hat", sagt Rolshoven. Während Rektorin Rita McBride der Idee einer Würdigung reserviert begegnete, hat sich Nachfolger Karl-Heinz Petzinka offen für eine Gedenktafel an der Akademie gezeigt. Die Tischgemeinschaft "Die Große", in der Kunstgießer Karl-Heinz Schmäke aktiv ist, würde die Tafel stiften.

(ujr)