Günstiger Wohnraum in Düsseldorf: SWD-Chef Heinrich Labbert zieht erste Bilanz

Günstiger Wohnraum in Düsseldorf : Neuer SWD-Chef zieht erste Bilanz

Seit Januar leitet Heinrich Labbert die Städtische Wohnungsgesellschaft und sprach nun im Ausschuss.

Mehr bezahlbarer Wohnraum – dabei ist nach Vorstellung von Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) vor allem die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWD) gefragt. Sie soll in den nächsten Jahren mehr bauen und für dauerhaft günstige Wohnungen sorgen. Wie sie das erreichen möchte, darüber sprach jetzt ihr neuer Geschäftsführer Heinrich Labbert im Wohnungsausschuss – und zog eine erste Bilanz seit seinem Amtsantritt Anfang Januar.

Seither hat die SWD beispielsweise bereits ein neues Grundstück, auf dem 22 Wohnungen entstehen sollen, sowie ein Haus des Roten Kreuzes mit 100 Wohnungen gekauft, in dem 20 neue Wohnungen dazukommen sollen, wie Labbert in seiner Präsentation erklärte. „Bis 2024 möchten wir auf unseren eigenen Grundstücken durch Aufstockung und Verdichtung 600 und auf städtischen Grundstücken 1000 Wohnungen bauen“, sagte er und stellte eine erste Detailplanung für die Zeit bis 2024 vor: So sollen in diesem Jahr 104 neue Wohnungen auf den Grundstücken der SWD fertiggestellt werden – 93 davon öffentlich gefördert. Im nächsten Jahr könnten 223 neue Wohnungen entstehen. Und zwar auch auf städtischen Grundstücken.

Denn die sollen künftig für Wohnbauzwecke bevorzugt an die SWD gehen, hatte Geisel Anfang des Jahres angekündigt. Wie genau die Wohnungsgesellschaft mit Grundstücken ausgestattet werden kann – und das vielleicht sogar kostenfrei –, das wollte nun die CDU im Wohnungsausschuss wissen. An genau dieser Frage arbeite man gerade im Austausch mit der SWD, heißt es in der Antwort der Stadt. Dabei werde eine gemeinsame Handlungsoption erarbeitet, die sowohl die Belange Stadt als auch der Wohnungsgesellschaft berücksichtige und durch die Übertragung von städtischen Grundstücken bezahlbaren Wohnungsbau ermögliche, heißt es weiter.

Mehr zum Rechercheprojekt von RP und Correctiv gibt es unter www.wem-gehoert-duesseldorf.de

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