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Grundschule in Düsseldorf-Knittkuhl erhält neuen Schulhof

Schule in Düsseldorf : Grundschule Knittkuhl erhält neuen Schulhof

Die Gemeinschaftsgrundschule Knittkuhl hat ihren Schulhof mit einem neuen Kletterparcours aufgewertet. Die Schüler selbst wurden bei der Umgestaltung nach ihren Wünschen befragt.

Passend zur matschigen Ausgangslage zu Beginn des Projekts durfte der neu gestaltete Pausenhof der Gemeinschaftsgrundschule Knittkuhl zur Eröffnung unter Beweis stellen, wie wetterfest er ist. Da Partizipation an der Schule sehr ernst genommen wird, wurden die Kinder im Vorfeld nach ihren Umgestaltungswünschen befragt. Jetzt konnte das frisch gewählte Schülerparlament den lang ersehnten neuen Balancierparcours einweihen. Hierfür waren auch die Vorsitzende des Fördervereins, Britta Faulwetter, sowie die zuständige Bezirksbürgermeisterin Maria Icking vor Ort, die sich im Anschluss im Rahmen einer Schülersprechstunde den weiteren Anliegen der Schüler im Stadtbezirk 7 widmete.

Das Engagement der Schule wurde im Anschluss sogar durch die AOK mit dem Förderpreis „Starke Kids“ ausgezeichnet. Diesen nahm die Schulsozialarbeiterin Sina Coello mit den Schülerpräsidenten im Neanderthal-Museum entgegen.

„Früher war das Schulgelände rund um die Kletterwand sehr matschig, und man musste den Bereich oft absperren. Immer wenn es geregnet hatte, entstanden große Pfützen. Auch der Spielbereich rund um die Spielgeräte wurde rutschig, und wir konnten dort an vielen Tagen gar nicht spielen“ berichten die Schülerpräsidenten Eva und Tom aus der 3a über die Zeit vor der Umgestaltung. „Daher haben wir uns im Schülerparlament mit allen Klassensprechern Gedanken über den hinteren Spielbereich und die kaputten Spielgeräte gemacht. Wir hatten viele Wünsche, nicht alle konnten erfüllt werden, aber wir sind mit unseren Vorschlägen an unsere Rektorin Antje Grüneklee herangetreten, die daraufhin mit der Bezirksbürgermeisterin sprach“, so Eva und Tom. Dabei ging es um die Frage, „ob Frau Icking uns etwas Geld leihen kann, damit wir einen schöneren Schulhof bekommen“. Maria Icking konnte helfen – und die Schüler mussten sich dafür nicht einmal Geld bei ihr leihen.