Düsseldorfer Wahlkreis 106: Grüne: Mona Neubaur - die Hoffnungsträgerin

Düsseldorfer Wahlkreis 106: Grüne: Mona Neubaur - die Hoffnungsträgerin

Auch bei den friedensbewegten Grünen kommt es zu innerparteilichen Konflikten. Deshalb ist es bemerkenswert, wenn sich eine Parteichefin seit 2007 nahezu unangefochten halten kann. Bei Mona Neubaur ist das der Fall.

Die gebürtige Bayerin führt die Düsseldorfer Grünen mit einer Mischung aus Professionalität und Herz, die bei der Basis offenbar ankommt. Und deshalb sind die Hoffnungen groß, mit der 36-jährigen Diplom-Pädagogin nach vielen Jahren endlich einen Sitz im Bundesparlament für Düsseldorf zu besetzen. Ob das klappt, ist offen.

Zwar hat Neubaur diesmal - anders als 2009, als sie schon einmal im Düsseldorfer Norden für den Bundestag antrat - einen Platz auf der Landsliste. Es ist jedoch der 19., und der ist angesichts der aktuellen Umfragwerte der Grünen unsicherer als noch vor einigen Wochen. Doch Raum für politische Ambitionen gibt es reichlich: Nicht wenige ihrer Parteifreunde wünschen sich Neubaur für diesen Fall im Stadtrat.

  • Fotos : Bundestagswahl-Kandidaten für Düsseldorf - Wahlkreis 106
  • Fotos : Angela Merkel in der ARD-"Wahlarena"

Kommunalpolitisch kann die Geschäftsführerin der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung auch einiges vorweisen. Ihr größter Erfolg ist, dass auf der Lausward nicht ein Kohle-, sondern ein modernes Gaskraftwerk gebaut werden soll. Neubaur hatte sich früh dafür starkgemacht - und schließlich CDU, SPD und FDP an ihrer Seite.

Auch Klimawandel, Verkehr und Demokratie sind ihre Themen. Neubaur lebt in Pempelfort. Ihr Herz schlägt für Fortuna und harten Rock, das Fahrrad ist ihr wichtigster Begleiter im Großstadt-Dschungel. Sie ist Realpolitikerin - und hadert in einigen Punkten auch mit der Verbots-Politik ihrer Partei. - www.mona-neubaur.de

(dr)
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