Song Contest: Großer Ansturm auf Tickets für Jury-Finale

Song Contest : Großer Ansturm auf Tickets für Jury-Finale

Seit zwölf Uhr am Mittwoch sind wieder Tickets für den Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf erhältlich. Auch diesmal ist die Nachfrage offenbar wieder deutlich größer als das Angebot an Karten: Viele Ticket-Interessenten können auf die Internetseite gar nicht erst zugreifen.

Wer gegen 12.30 Uhr versuchte, die offizielle ESC-Ticketverkaufsseite aufzurufen, bekam die Meldung "Aus technischen Gründen wurde die Anzahl der maximalen Zugriffe auf den Webshop begrenzt. Wir möchten Sie daher höflich bitten, Ihren Browser zu schließen und es später noch einmal zu versuchen."

Die 32.000 Karten für das Finale wurden bereits am Sonntag ausschließlich über das Internet verkauft und waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Am Mittwoch startete der Verkauf der Tickets für das so genannte Jury-Finale, den Vorabend des Finales, der den Künstlern als Generalprobe dient.

Diesmal sind die Karten nicht nur im Internet, sondern auch in den Düsseldorfer Tourist-Informationenen am Hauptbahnhof (Immermannstraße 65 B, Montag bis Samstag 9.30 bis 19 Uhr) beziehungsweise in der Altstadt (Marktplatz 6, täglich 10 bis 18 Uhr). Die Preise für die Karten liegen bei 19 bis 69 Euro.

Das Jury-Finale ist für die Beurteilung der Experten-Jurys aller teilnehmenden Länder entscheidend. Sie schauen sich jeden Teilnehmer an und geben auf dieser Grundlage ihre Stimmen ab. Die Jury-Wertung fließt zu 50 Prozent in das Endergebnis ein. Die andere Hälfte bildet die Telefonabstimmung der Zuschauer am Finalabend.

Zusätzlich zu den nun bereits gestarteten Vorverkaufsphasen wird es im Januar weitere Tickets für die Veranstaltungen des Song Contests geben. Dann können Eintrittskarten für die beiden Halbfinals am 10. und 12. Mai erworben werden. Bis dahin wird feststehen, welche europäischen Länder in welchem Halbfinale antreten.

Der NDR hat angekündigt, gegen den Handel von Tickets auf dem Schwarzmarkt vorzugehen. Der Weiterverkauf über Internetplattformen oder Auktionen sei in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, denen beim Kauf der Tickets zugestimmt werden musste, ausdrücklich untersagt und verboten, teilte der NDR mit. Über den Schwarzmarkt gehandelte Eintrittskarten könnten zudem ohne Ankündigung gesperrt werden. Derzeit prüfe der NDR, inwieweit gegen Anbieter von Tickets für den Song Contest vorgegangen werden könne.

Im Internetauktionshaus Ebay werden derzeit zahlreiche Finaltickets zum Verkauf angeboten. Für zwei Karten der höchsten Preiskategorie müssen bis zu 899 Euro gezahlt werden. Beim offiziellen Ticketverkauf kosteten die Karten 378 Euro.

Mehr zum Eurovision Song Contest lesen Sie in unserem Special.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Song Contest: Das macht Düsseldorf besonders

(DDP/jco)
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