Düsseldorf: Grönemeyer bewegt Pausenkinder

Düsseldorf: Grönemeyer bewegt Pausenkinder

Das Projekt "bewegte Schulpause" wurde vom Bochumer Arzt Dietrich Grönemeyer mit Unterstützung von Sponsoren ins Leben gerufen. Auch Düsseldorfer Jungen und Mädchen profitieren davon.

"Kinder bewegen sich heute weniger und die Zahl der Übergewichtigen nimmt zu. Wir stehen in der Verantwortung, ihnen frühzeitig Lust auf Sport und Bewegung zu machen", sagt Grönemeyer bei seinem Besuch der Grundschule Sonnenstraße in Oberbilk.

Etwa 40 sportliche Übungen für drinnen und draußen gehören zu dem von ihm entwickelten Programm. Dazu zählen: Skispringen, Formel-1-Schubkarren-Lauf und Kniebeugen. Als er zur Schule ging, hat er diese Übungen selbst gemacht.

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"Damals habe ich mich immer auf den Sportunterricht gefreut", sagt er. Die Kinder an der Sonnenstraße müssen nun nicht mehr auf den entsprechenden Unterricht warten. Und das gefällt ihnen. "Ich mag Sport sehr und möchte unbedingt fit werden", sagt Larysa (8). 20 Minuten mehr Sport - das bringt die Kleinen auf neue Ideen. "Ich wünschte, ich wäre mit Freundinnen in einem Verein, um sportlicher zu werden", sagt die achtjährige Imen. "Mach es einfach", lautet die Botschaft von Grönemeyers Projekt. Das bedeutet: Für die Übungen sollen keine Geräte verwendet werden. Der Sport soll die Konzentration der Schüler fördern. "Bewegung ist nicht nur cool, sie macht auch klug", sagt der Arzt.

(dro)
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