Düsseldorf: Grey verliert Werbe-Etat für Weichspüler Lenor

Düsseldorf: Grey verliert Werbe-Etat für Weichspüler Lenor

Einer der größten Kunden, der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gample, hat der Düsseldorfer Werbeagentur Grey eine Absage erteilt. Der Etat geht an die Netzwerkkollegen in London. "Hintergrund ist eine Konsolidierung der Procter-Etats in drei sogenannte Regional Hubs; die europäische davon ist London. Dies ist eine Entwicklung, die schon länger andauert und nun auch Düsseldorf in dem Sinne trifft, als dass wir eine der beiden von uns betreuten Marken abgeben durften. Febreze bleibt wegen des herausragenden Erfolgs der Marke bis auf Weiteres in Düsseldorf und bildet somit zukünftig die Ausnahme", sagt Grey-Chef Dickjan Poppema auf Anfrage.

Einer der größten Kunden, der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gample, hat der Düsseldorfer Werbeagentur Grey eine Absage erteilt. Der Etat geht an die Netzwerkkollegen in London. "Hintergrund ist eine Konsolidierung der Procter-Etats in drei sogenannte Regional Hubs; die europäische davon ist London. Dies ist eine Entwicklung, die schon länger andauert und nun auch Düsseldorf in dem Sinne trifft, als dass wir eine der beiden von uns betreuten Marken abgeben durften. Febreze bleibt wegen des herausragenden Erfolgs der Marke bis auf Weiteres in Düsseldorf und bildet somit zukünftig die Ausnahme", sagt Grey-Chef Dickjan Poppema auf Anfrage.

14 Mitarbeiter sind von der Streichung betroffen. "Wir planen keine Entlassungen, sondern werden dies durch natürliche Fluktuation versuchen aufzufangen", sagt Poppema. Dazu, wie groß die Lücke im Honorarvolumen von Grey in Deutschland ist, wollte sich der Werber nicht äußern. Bislang gibt es für die Verschiebung laut Poppema keine Kompensation der Muttergesellschaft in Großbritannien. Grey hatte in den vergangenen 60 Jahren kontinuierlich Werbung für Procter gemacht.

(tb)