Düsseldorf: Gleichstellungsbüro soll demnächst umziehen

Düsseldorf: Gleichstellungsbüro soll demnächst umziehen

Das städtische Gleichstellungsbüro wird seinen bisherigen Standort neben dem Carschhaus verlassen. Das sagte Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart im dafür zuständigen Ausschuss des Rates. Wann der Wechsel in ein anderes Gebäude stattfinden soll, ließ sie offen. Anders als bei der ebenfalls neben dem Carschhaus angesiedelten Verwaltungsstelle des Stadtbezirks 1 gebe es "noch keine konkrete Planung".

Hintergrund ist, dass die Stadt das Gebäude an der Kasernenstraße 6 aufgeben will. Nach dem früheren Hauptamt an der Hafenstraße, das bereits verkauft wurde, würde damit ein zweites, zentral gelegenes Objekt auf den Markt kommen.

Ratsfrau Sabine Schmidt, die die Anfrage für die CDU formuliert hatte, wies auf die Vorteile des jetzigen Standorts hin. Sowohl die Lage zwischen Innen- und Altstadt als auch die Anbindung per U-Bahn seien optimale Voraussetzungen, um möglichst viele Bürger zu erreichen. Ginge es nach ihr, würde das Büro am besten dort bleiben. Ausschussvorsitzende Claudia Bednarski (SPD) betonte, der Gleichstellungsausschuss sei nicht der Ort, an dem über das Große und Ganze der Zukunft dieses Gebäudes zu sprechen sei. Dem widersprach Schmidt. Woraufhin Bednarski klar stellte, mit dem Großen und Ganzen habe sie nur gemeint, "ob und wann das jetzt genutzte Gebäude verkauft wird".

Am Rande der Sitzung kritisierte CDU-Ratsherr Olaf Lehne die Strategie der Verwaltung im Umgang mit städtischen Gebäuden. "Auch hier wird leer gezogen, offenbar ohne dass bereits eine Anschlussnutzung feststeht. Das ist nicht sehr verantwortungsbewusst."

Dagegen betonte Wilfart, das Büro werde vom Umzug profitieren. Die Büroräume würden "in Größe und Ausstattung" dem städtischen Standard angepasst.

(jj)