The Voice of Germany: Giovanni will Deutschlands Stimme werden

The Voice of Germany: Giovanni will Deutschlands Stimme werden

Am Donnerstag, 24. November startet Pro7/Sat1 mit der Ausstrahlung der Casting-Show "The Voice of Germany". Giovanni Costello aus Düsseldorf will vorne mitmischen. Beim RP-Online-Interview sitzt er in Umbrien in Italien, mitten im Wald und bereitet sich auf die Live-Shows vor.

In der Planung hört es sich an, als gäbe es viel Neues, im Vergleich zu den üblichen Casting-Shows: Nena, Rea von Reamonn, The Boss Hoss und Xavier Naidoo in der Jury. Die fünf sehen beim ersten Auftritt der Sänger keine Sänger: sie sitzen mit dem Rücken zur Bühne. "Blind Auditions" heißt das in Castingsprache.

"Ich weiß gar nicht, was ich gewinnen kann"

Die Kandidaten sind keine Möchtegern-Sänger von der Straße. Giovanni Costello hat eine Musik-Ausbildung und ist seit 20 Jahren im Geschäft. "Ich weiß gar nicht genau, was man gewinnen kann, aber ich will meine selbst geschriebenen Lieder einem großen Publikum präsentieren." Dem Gewinner winkt ein Universal-Plattenvertrag.

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Das Format stammt aus den Niederlanden, wo 2010 "The Voice of Holland" gesucht wurde. In den USA sucht derzeit unter anderem Christina Aguilera die Stimme der Nordamerikaner. "Die Leute sind alle sehr nett, ich lerne viel von den anderen Musikern, die viel jünger sind als ich. Ich fühle mich ein bisschen wie der Vater in der Runde", sagt Costello, der mit 20 Jahren Bühnenerfahrung schon die halbe Welt bereist hat. Er wird auf der Bühne als Einziger singen und Klavier spielen.

"Man hofft, dass sich ein Stuhl umdreht"

Wenn der Sänger in der ersten Runde auf der Bühne steht, sieht er neben dem Publikum nur fünf Stuhllehnen. Nach dem Auftritt entscheiden die Juroren, ob es gereicht hat: Costellos wichtigster Moment: "Man hofft, dass sich jemand auf diesem Stuhl umdreht, denn dann weiß ich, dass ich weiter bin." Am Freitagabend wird er ab 20.15 Uhr bei Sat1 zu sehen sein. Die Live-Shows beginnen im Januar.

(rl/jco)
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