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Heinrich-Heine-Universität: Giftiges PCB an Uni entdeckt

Heinrich-Heine-Universität : Giftiges PCB an Uni entdeckt

Im Gebäude 23 der Heinrich-Heine-Universität ist eine PCB-Belastung festgestellt worden. Es wurde eine kritische Menge des krebserregenden Baustoffes gemessen, der vor allem in den 80er Jahren häufig eingesetzt wurde.

Der betriebsärztliche Dienst des Universitätsklinikum bietet ein Biomonitoring an. PCB ist eine krebseregende Chlorverbindung, die in den 1980er Jahren als Weichmacher in Lacken, Isolierungsmitteln, Dichtungsmassen und Kunstsstoffen eingesetzt wurde.

Seit 2001 ist PCB verboten und darf nicht mehr eingesetzt werden. In den Gebäuden der Heinrich-Heine-Universität wurde der Bauschadstoff im kritischen Bereich zwischen 300 und 3000 ng/m³ gemessen. Wie die Uni auf ihrer Homepage mitteilte, erfordern Werte in dieser Kategorie eine mittelfristige Handlung, das heißt eine Sanierung sollte innerhalb von zwei bis vier Jahren stattfinden.

Um die gemessenen Werte abzusichern und verlässliche Daten für sämtliche Gebäude der Universität zu erhalten, sollen nun weitere Messungen durchgeführt werden. Zudem bietet der Betriebsärztliche Dienst des Universitätsklinikum Düsseldorf in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin am Universitätsklinkum Aachen ein Biomonitorin für Mitglieder der Hochschule an, die Risikogruppen angehören.

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Die Untersuchung der Blutwerte wird Menschen empfohlen, die schwanger sind oder länger als zehn Jahre der möglichen Schadstoffquelle ausgesetzt waren. Zudem kann auch jeder Student am Biomonitoring teilnehmen.

Die Heinrich-Heine-Universität bietet am Mittwoch, 14. Dezember, um 12.30 Uhr im Hörsaal 3H eine Informationsveranstaltung zur PCB-Belastung an. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Studierende im Gebäudekomplex 23. Folgeveranstaltungen zur Situation in den anderen Gebäuden sind für die nahe Zukunft geplant.