Gegen Fahrraddiebstahl in Düsseldorf: Gestohlene Räder auch per Handy identifizieren

Gegen Fahrraddiebstahl in Düsseldorf : Gestohlene Räder auch per Handy identifizieren

In der Altstadt sind am Dienstagabend zwei 21 Jahre alte, mutmaßliche Fahrraddiebe festgenommen worden. Zusammen mit zwei anderen waren sie Polizisten aufgefallen, als sie scheinbar ziellos durch die Straßen streiften – drei per Fahrrad, der Vierte zu Fuß. Und eben der griff sich in der Oberkasseler Brücke dann ebenfalls ein Rad, das dort abgestellt war, radelte mit seinen Komplizen in Richtung Hofgarten. Als die Polizisten sie festnehmen wollten, flüchteten sie zu Fuß in unterschiedliche Richtungen, nur die beiden 21-Jährigen konnten gestoppt werden.

In der Altstadt sind am Dienstagabend zwei 21 Jahre alte, mutmaßliche Fahrraddiebe festgenommen worden. Zusammen mit zwei anderen waren sie Polizisten aufgefallen, als sie scheinbar ziellos durch die Straßen streiften — drei per Fahrrad, der Vierte zu Fuß. Und eben der griff sich in der Oberkasseler Brücke dann ebenfalls ein Rad, das dort abgestellt war, radelte mit seinen Komplizen in Richtung Hofgarten. Als die Polizisten sie festnehmen wollten, flüchteten sie zu Fuß in unterschiedliche Richtungen, nur die beiden 21-Jährigen konnten gestoppt werden.

Neben den vier hochwertigen Rädern, die die jungen Männer bei sich hatten, stellten die Beamten noch zwei weitere sicher, die das Quartett offenbar an der Brücke zum Abtransport bereitgestellt hatte. Eines davon war zwei Stunden zuvor an der Kasernenstraße gestohlen worden.

Ob — und wenn ja: wann und wo — die anderen Räder gestohlen wurden, wird nun ermittelt. In diesem Zusammenhang empfiehlt die Polizei den Fahrradpass, der helfen kann, das Zweirad nach einem Diebstahl zu identifizieren — am besten in Verbindung mit einer Codierung, die alle Polizeidienststellen kostenlos anbieten. Codierungs- und Rahmennummer, Radtyp, Modell, Hersteller und Marke werden im Pass vermerkt.

Seit Donnerstag kann man den Pass auch auf dem Smartphone immer bei sich haben. Den Fahrradpass gibt es nämlich jetzt als App. Der Vorteil: Alle Daten zum Fahrrad sind samt Fotos und Beschreibung abgespeichert und im Diebstahlsfall blitzschnell ausgedruckt oder direkt an die Polizei gemailt. Der Fahrradpass "to go" beinhalte wichtige Informationen für die Fahnder, sei aber auch in anderen Fällen hilfreich, heißt es bei den Entwicklern aus der Polizeilichen Kriminalprävention. Denn während der Fahrradpass nicht selten zu Hause liegen bleibt, hat der Radler mit der neuen App sämtliche Daten seines Drahtesels immer auf dem Handy dabei. Ein gutes Fahrradschloss und eine Sicherung an einem festen Fahrradständer könne die App allerdings nicht ersetzen.

Erst im Mai waren in Reisholz drei Männer festgenommen worden, als sie 17 neuwertige Räder (Stückpreis über 1000 Euro) in einen Transporter luden. Ein Teil dieser Räder, von denen die Festgenommenen behaupteten, sie hätten sie auf dem Trödel gekauft, wurde per Fahrradpass identifiziert.

Kostenloser Download der neuen App: www.polizei-beratung.de

(RP/ac)