Geplantes Ed-Sheeran-Konzert: Jetzt muss Geisel überzeugen

Kommentar zum geplanten Ed-Sheeran-Konzert: Jetzt muss Geisel überzeugen

Mit der Vertagung der Entscheidung zum Ed-Sheeran-Konzert ist noch nichts gewonnen. Außer Zeit. Und die sollte Oberbürgermeister Geisel tunlichst dafür nutzen, doch noch eine Ratsmehrheit zu gewinnen.

Dabei wird es weniger darauf ankommen, ob die Verwaltung weitere Lagepläne oder der Veranstalter neue Papiere zu Unwetter-Szenarien vorlegt, sondern darauf, wie Geisel mit den Entscheidern spricht.

Der Streit um das Ed-Sheeran-Konzert ist vor allem eins: ein Stimmungsbild des politischen Düsseldorf. Auf der einen Seite stehen die Grünen, Ampel-Partner Geisels, denen man bei den Bäumen nicht entgegenkommen konnte. Ist dies das letzte Wort: Müssen wirklich 104 Bäume fallen?

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Auf der anderen Seite steht die CDU, die beklagt, die Stadtspitze habe kaum das Gespräch mit ihr gesucht. Aber auch dies gehört zur Wahrheit: Der politische Vorturner Geisel muss sich nicht um jeden Preis verbiegen, die Parteien sind in der Pflicht, gute Chancen für Düsseldorf nicht aus vorgeschobenen Gründen zu zerstören.

(RP)
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