Gemeinsamer Kurs bei der Oper in Düsseldorf

Kulturpolitik in Düsseldorf : Gemeinsamer Kurs bei der Oper

Sanierung oder Neubau? CDU und Ampel-Mehrheit einigen sich auf Vorgehensweise.

Ein seltener Moment in der Düsseldorfer Kommunalpolitik: CDU und die Ampel-Mehrheit aus SPD, Grünen und FDP haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen  in der Opernfrage geeinigt.  Der Rat beschloss am Donnerstag  den gemeinsamen Antrag, wonach neben dem Gebäudezustand auch die Varianten „Sanierung mit/ohne Erweiterung“ und „Neubau“ geprüft werden sollen. Hintergrund: Die Sanierungskosten der Oper werden aktuell auf 100 Millionen Euro geschätzt.

Es soll eine Projektgruppe aus Verwaltung, Politik und Vertretern der Oper geben, die in eine „Kleine Kommission Oper“ übergeht, sobald eine Grundsatzentscheidung getroffen ist. Eine ähnliche Kommission gibt es beim Kö-Bogen.

Die Projektgruppe soll als Erstes  Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft definieren und Empfehlungen aussprechen. Die Bürger sollen beteiligt werden.

CDU-Bürgermeister Friedrich G. Conzen, Vorsitzender des Kulturausschusses, lobt die Einigung. Er betont, dass auch Sachverstand von außen erforderlich sei. „Unabhängig davon sollen dringende Sanierungen vorgenommen werden, damit der Spielbetrieb der Oper auf jeden Fall weiterlaufen kann.“

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