Düsseldorf: Gedenk-Ort für verfolgte Homosexuelle

Düsseldorf: Gedenk-Ort für verfolgte Homosexuelle

In der Stadt soll ein neues Mahnmal entstehen, das an verfolgte Homosexuelle während der NS-Herrschaft und in der Nachkriegszeit erinnert. Aus diesem Grund laden die Mahn- und Gedenkstätte und das "Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Trans*-Gruppen" zu einem offenen Werkstatt-Tag in die Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, ein. Am Samstag, 10. März, 11 bis 17 Uhr, sollen die Teilnehmer ihre Vorstellungen zu einem Gedenkort austauschen.

Seit vielen Jahren gibt es in Düsseldorf die Idee, mit einem Denkmal der Ausgrenzung und Verfolgung von Lesben, Schwulen und Transgender im öffentlichen Raum zu erinnern. Kurze Gastbeiträge und Impulsvorträge beim Werkstatt-Tag sollen helfen, den historischen Kontext herzustellen, um dann gemeinsam in Workshops Ideen zu sammeln. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird unter 0211 8996205 oder E-Mail nicole.merten@duesseldorf gebeten.

(jaw)